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Französische Rotweine

Frankreich ist Heimat der teilweise berühmtesten Rotweine weltweit. Genießer finden feine Tropfen vom nördlich gelegenen Burgund bis hin zum Rhône-Tal im Süden.

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Französische Rotweine kaufen und Genuss par excellence erleben


Französischer Rotwein gilt bei vielen Weinliebhabern und Kennern als der beste Rotwein der Welt. Weine von der Rhône, aus dem Burgund und der Bordeaux-Wein stehen für exzellente Qualität und herausragende Eleganz. Rotwein aus Frankreich kaufen, verzaubert die Gaumen der Genießer.

Die französischen Winzer achten auf ihren guten Ruf und produzieren ihre Weine nach strengen Richtlinien. Auch wenn das Piemont, das Rioja und das Barossa Valley nachziehen und faszinierende Rotweine in die Gläser der Liebhaber bringen, ist es doch der französische Rotwein mit seiner langen Geschichte, der in der Beliebtheitsskala ganz weit oben steht.

Beim Rotwein aus Frankreich spielt das Terroir eine große Rolle

Die Philosophie der französischen Winzer prägt der Gedanke an das Zusammenspiel von Boden, Lage, Klima und den Künsten der Weinbauern. Die Anbaugebiete für französischen Rotwein liegen allesamt zwischen dem 42. und 50. nördlichen Breitengrad. Denn dort finden die Reben ideale Bedingungen.

Das Klima prägt die Vielfalt der französischen Rotweine

Das Klima und die Böden sind in Frankreich äußerst vielfältig. So herrscht in Südfrankreich mediterranes Klima, in welchem die Trauben sehr gut reifen. Der kühle Wind des Meeres sorgt dafür, dass es nicht zu heiß für die empfindlichen Beeren ist und die vollen Aromen und Geschmacksstoffe erhalten bleiben.

Im Westen Frankreichs ist es etwas kühler. Aber der warme Golfstrom bringt genügend milde Luft in die Weinberge. So finden die Reben auch hier ein optimales Klima für perfekten Wachstum.

In Ostfrankreich finden die Rebstöcke ein eher territoriales Klima vor, was manchmal zu Problemen führt. Vor allem starke Regenfälle und Frühjahrsfrost bedrohen die Blüten der Reben. Dennoch entstehen auch hier hervorragende Rotweine, denn die Winzer kennen das Klima genau und passen die Pflege der Weinberge daran an.

Zwei Männer zwischen Reben

So vielfältig wie das Klima ist auch der Boden in Frankreichs

Die Rebstöcke schlagen ihre Wurzeln in kalkige oder lehmige Böden, es gibt Kieselgeröll genauso wie Granitböden. Im Beaujolais gedeihen die Pflanzen häufig auf Ton und Granit. Das Languedoc-Roussillon prägen kalkhaltige Böden. Und im Bordeaux findet sich eine bunte Mischung: Sandböden, Kieselgeröll, Lehm- und Kalkböden finden hier zusammen.

Ausbau im Eichenholzfass und im Edelstahltank

Rotwein braucht die Zeit der Reife für einen kleinen Eintrag von Sauerstoff. Dieser Prozess heißt Mikrooxygenation. So entfaltet er seine Aromen in Gänze. Allerdings sind die Reifezeiten sehr unterschiedliche: Von wenigen Monaten bis hin zu einigen Jahren liegt der Wein im Holzfass. Dabei wählt der Winzer zwischen neuen Holzfässern oder auch schon mehrfach gebrauchten. Je jünger und kleiner das Fass ist, desto kräftiger die Holznote. Je länger der Ausbau, desto milder wird das Tannin und umso feiner das Aroma.

Zudem sind die Franzosen die Meister des Barriques. Denn in der über zweitausend Jahre alten Weintradition Frankreichs perfektionierten sie den Barrique-Ausbau. Nicht jede Rebsorte eignet sich gleichermaßen für den Ausbau im großen Holzfass oder 225 Liter Barrique. Da die Weinbauern darum wissen, bauen sie vorzugsweise bewährte Rebsorten wie Merlot oder Cabernet Sauvignon darin aus. Im Burgund haben Barrique Fässer ein Volumen von 228 Litern und werden Fût, französisch für Fass, genannt. Dort bauen die Winzer große Pinot Noir und Chardonnay Weine darin aus.

Im Holz ausgebaut gewinnen sie neben des milderen Tannins und aromatischer Holznote an Eleganz und Harmonie. Im Edelstahl entstehen hingegen süffiger französischer Rotwein mit viel Frische und Frucht.

Blaue Trauben

Die Vielfalt der Rebsorten für französischen Rotwein ist groß

In Frankreich überwiegen rote Rebsorten. An der Spitze steht Merlot, der in den letzten Jahren die Rebsorte Carignan vom ersten Platz stieß. Grenache, Syrah, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Gamay und Pinot Noir folgen auf den Rängen.

Cabernet Franc ist vor allem im Bordeaux heimisch

Die Rebsorte Cabernet Franc ist ein Elternteil gleich zweier bekannter roter Rebsorten: Merlot und Cabernet Sauvignon. Sie stammt höchstwahrscheinlich von Wildreben ab. Der Cabernet Franc als Bestandteil des berühmten Bordeaux-Weines gedeiht auch in kühleren Weingegenden sehr gut.

Reinsortig ausgebaut, besticht der Cabernet Franc mit weichem Tannin, angenehm geringer Säure und Aromen von Erdbeere, Himbeere und Schwarzer Johannisbeere. Veilchen, etwas Paprika und grüner Pfeffer runden den Geschmack eines Cabernet Franc Weines harmonisch ab. Er schmeckt vor allem zu dunklem Fleisch und Wildgerichten ausgezeichnet.

Bunte Trauben an Rebe

Ursprünglich kommt der Carignan aus Spanien

In Frankreich wächst Carignan vor allem in Südfrankreich, sowie in der Provence, im Languedoc und im Midi. In Spanien kennt die Weinwelt die Rebsorte vor allem unter dem Namen Mazuelo. Dort findet der An- und Ausbau überwiegend im Priorat und in der Rioja statt.

Neben seinem Dasein als Verschnittpartner besticht der Carignan sortenrein mit einem interessanten Aromenspektrum. Pflaume, Cassis, Brombeere, Sauerkirsche, Kaffee, Zedernholz und einer leichten Spur Eukalyptus finden sich in den originellen Carignan Rotweinen. Die Weine passen hervorragend zu geschmortem Fleisch und Gemüse aus dem Ofen.

Gamay findet sich vor allem im Beaujolais

Die sehr alte Rebsorte kam schon im 3. Jahrhundert aus Dalmatien nach Frankreich. Auch heute bauen französische Winzer den Gamay vorzugsweise im Beaujolais und an der Loire an. Interessant ist, dass sich die rote Sorte vor allem in der Schweiz großer Beliebtheit erfreut. Dort ist sie die meist angebauten Rotwein-Rebe.

Aus der Gamay-Traube entstehen in Frankreich süffige Rotweine mit knackiger Säure. Leicht gekühlt und jung schmecken die Gamay-Weine am besten. Himbeere und Kirsche bestimmen das Aroma. Manchmal mischt sich ein wenig Paprika darunter. Als Begleiter zu Salaten, frischen Gemüsegerichten und leichten Suppen ist ein Gamay Rotwein ideal.

Rotwein fließt aus Flasche in Glas

Grenache Noir überzeugt mit voller Frucht im Glas

Die Rebsorte Grenache Noir stammt aus Spanien, wo sie als Garnacha die führende Rotweinsorte ist. Winzer nehmen sie wegen ihrer saftigen Frucht gerne als Verschnittpartner für exzellenten Rotwein-Cuvée.

Weich umschmeicheln Grenache-Weine den Gaumen mit intensiven Aromen von Heidelbeere, Brombeere, Kirsche und Granatapfel. Grenache Noir bereichert auch die berühmten Châteauneuf-du-Pape. Er schmeckt zu Fleischgerichten und kräftigen Gemüsespeisen aus dem Ofen.

Cabernet Sauvignon ist im Bordeaux zu Hause

Selten bauen die Winzer Cabernet Sauvignon sortenrein aus. Dafür ist sie mit ihren fruchtigen Noten ein beliebter Cuvée-Partner im französischen Rotwein. Die Beeren enthalten viel Tannin und Farbstoffe. Das verleiht den Rotweinen Kraft, Fülle und eine intensive dunkle Farbe.

Schwarze Johannisbeere und grüne Paprika stechen als markante Aromen hervor. Ein Cabernet Sauvignon passt wunderbar zu dunklem Fleisch wie Lamm und Rind und mundet zu Wild mit Paprika und kräftigen Gewürzen.

Blaue Trauben und Glas mit Rotwein

Malbec und Côt: Eine Rebsorte, zwei Namen

Die Rebsorte Malbec kennen Weingenießer heute vor allem aus Argentinien. Ihr ursprüngliches Heimatgebiet ist jedoch Cahors in Südwestfrankreich. Dort nennen sie die Winzer Côt. Malbec oder Côt fungierte in Frankreich zumeist als Partner im Bordeaux-Wein.

Reinsortig schimmert ein Malbec fast schwarz im Glas und verströmt intensive Aromen von dunkler Brombeere, Heidelbeere, Schwarzer Johannisbeere, Bitterschokolade und Kräutern. Er entwickelt seine ganze Kraft und Fülle erst nach einer langjährigen Reife. Solch ein Rotwein schmeckt besonders gut zu Steak, gefällt aber auch zu Kalb, Lamm und gebratenem Schweinefleisch.

Merlot gehört zu den beliebtesten Rotweinsorten

Schon im 14. Jahrhundert kelterten die Winzer im Bordelais aus der Sorte, die damals noch Crabutet Noir hieß, hervorragende Rotweine. Die französischen Winzer bauen Merlot selten sortenrein aus. Dies überlassen sie den Weinbauern in Übersee. Als Bestandteil der bekannten Bordeaux-Weine erhält der Merlot in Frankreich eine tragende Rolle.

Die Weine bestechen mit ihrer seidigen Tannin-Struktur und wunderbaren Fruchtnoten. Seine intensiven Aromen harmonieren besonders gut mit dunklem Fleisch, Schmorgerichten und Steak.

Pfropfen in Holzfass

Pinot Noir gehört zu den edelsten roten Rebsorten weltweit

Der Pinot Noir ist in Deutschland als Spätburgunder bekannt. Trotz des schwierigen Anbaus lieben die Winzer den Pinot Noir sehr. Denn aus der Traube keltern sie intensive, dunkle Rotweine mit reichem Bukett. Pinot Noir überzeugt sortenrein mit fruchtiger dunkler Beere, Erdbeere, Pflaume und Kirsche. Hinzu gesellen sich Aromen von Kräutern und manchmal einen Hauch Leder.

In Frankreich wächst der Pinot Noir vor allem im Languedoc, an der Loire, im Burgund und im Elsass. Der reichhaltige und charaktervolle französische Rotwein mundet gut zu Speisen mit Pilzen, zu Wildgeflügel wie Fasan oder Wachtel sowie kräftigen Schmorgerichten mit Kalb und Schweinefleisch.

Der pfeffrige Syrah stammt aus Frankreich

In den meisten Teilen der Welt nennen die Winzer und Weinkenner die Rebsorte Syrah: Shiraz. Rotweine aus Syrah glänzen in Tiefrot. Den Gaumen verwöhnen Schwarze Johannisbeere, Brombeere und Heidelbeere.

Die typisch Pfeffer-Noten sowie Nuancen von Tabak und Leder verleihen dem Rotwein seinen einzigartigen Charakter. Gelagerte Syrah-Rotweine zeigen sogar einen fleischigen Geschmack nach Räucherspeck, was den Wein zu einem exzellenten Begleiter von deftigen Fleischgerichten macht.

Landschaft in Nebel

Die bekanntesten Weinregionen für französischen Rotwein im Überblick

In Frankreich gibt es vierzehn Weinbauregionen, in denen die Winzer wunderbaren Rotwein, aber auch Weißwein, Roséwein und Champagner produzieren. Alle verdienen es, dass ihre Weine mindestens einmal in den Gläsern der Rotweinliebhaber funkeln.

Die bekanntesten Rotweinregionen aber erfahren besondere Wertschätzung, denn die meisten von ihnen gehören zu den ältesten Weinbaugebieten Frankreichs, die sich im Laufe der letzten zweitausend Jahre ihren besonderen Ruf erarbeiteten. Dazu zählen vor allem das Beaujolais, das Bordeaux, die Bourgogne, das Languedoc-Roussillon und das Rhône-Tal.

Beaujolais steht für jungen Rotwein

Nördlich von Lyon und im Süden der Weinbauregion Burgund befindet sich die wunderschöne Landschaft des Beaujolais. Geografisch und historisch gehört das Gebiet zum Burgund, hat aber einen eigenen Weinstil, weswegen das Beaujolais als eigenständiges Weingebiet zählt.

Die Winzer hier keltern fast ausschließlich aus der Gamay-Traube die berühmten Beaujolais-Weine. Im Beaujolais erzeugen die Winzer zu 95 Prozent Rotwein, der sehr fruchtig und blassrot ist. Beaujolais schmeckt vor allem als junger Wein und gekühlt sehr gut.

Der Beaujolais Primeur oder Nouveau ist über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Nur der Beaujolais Villages reift bis zu einem Jahr und länger. Ein Beaujolais passt wunderbar zu den Gemüse- und Fleischgerichten der Region, schmeckt aber auch als Solist außerordentlich gut.

Das bekannte Weinbaugebiet Bordeaux

Bordeaux liegt im Departement Gironde in Südwestfrankreich. Das Bordeaux beziehungsweise Bordelais genoss schon zu Römerzeiten einen hervorragenden Ruf. Denn er war eines der ersten Gebiete, in denen die Römer den Weinbau in Frankreich etablierten. Die berühmten Bordeaux-Weine sind Cuvées aus verschiedenen Rebsorten. Dabei gibt es einen großen Variantenreichtum zwischen den einzelnen Weingütern.

Auf mehr als 85 Prozent der Rebfläche wachsen rote Rebsorten. Vor allem Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot gedeihen hier prächtig. Die beiden Flüsse Dordogne und Garonne teilen das nördliche Bordeaux in die Rive droite und Rive gauche. Bekannte Appellationen wie Fronsac, Pomerol und Saint-Emilon gehören zum Bereich am rechten Ufer (Rive droite), Graves, Medoc und Sauternes zum linken Ufer (Rive gauche).

Landschaft in Nebel

Das Burgund zählt zu den ältesten Weinbauregionen Frankreichs

In der Region Burgund hat der Weinbau viele Jahrhunderte Tradition. In der Bourgogne, wie das Burgund auf Französisch heißt, bauen die Winzer Rotwein zumeist sortenrein aus. Demzufolge konzentrieren sich die burgundischen Weinbauern auch auf einige wenige Rebsorten.

Pinot Noir zählt zu den beliebtesten roten Rebsorten. An den zur Sonne ausgerichteten Hängen mit kalkhaltigem Boden gedeiht die Rebsorte hervorragend.

Languedoc-Roussillon besteht aus zwei Regionen

Das Languedoc-Roussillon erstreckt sich zwischen Spanien und der Provence. Auf zwei Dritteln der landwirtschaftlichen Nutzfläche recken Rebstöcke ihre Köpfe in die Sonne. In den letzten Jahren erfuhren die Weine aus diesem Anbaugebiet eine große Qualitätssteigerung, ohne auch gleich im Preis zu stark nach oben zu schnellen.

Im Weinbaugebiet Languedoc-Roussillon bauen die Winzer vor allem Rotwein und Roséwein aus. Dafür greifen sie auf verschiedene Rebsorten zurück, die hier besonders gut gedeihen und prächtige Aromen entwickeln. Dazu gehören Carignan, Cabernet Sauvignon, Merlot und Grenache, aber auch Mourvèdre und Syrah.

Eine Rhône – viele Gesichter

In der französischen Weinregion Rhône produzieren die Weinbauern fast nur Rotwein. An der Rhône herrschen viele verschiedene klimatische Bedingungen und die unterschiedlichsten Böden. Dadurch findet sich hier auch eine Vielfalt von Rebsorten, aus denen die unterschiedlichsten Rotweine entstehen.

21 Rebsorten graben an der Rhône ihre Wurzeln in die Böden, aus dreizehn davon keltern die Winzer Rotwein. Zu den wichtigsten roten Rebsorten zählen Grenache Noir und Syrah. Aber auch Cinsault, Mourvèdre und Carignan sowie die traditionellen Sorten Piquepoul Noir, Muscardin und Counoise bauen die Winzer an.

Zwei Männer, eine Frau mit Weinglas

Französischer Rotwein kaufen im Online-Shop von Silkes Weinkeller

Nur die besten Rotweine aus Frankreich bringen unsere Önologen von ihren Entdeckerreisen mit. Ob Bordeaux, fruchtiger Beaujolais Primeur oder komplexe Rhône-Weine – erleben Sie die außergewöhnlichen und charaktervollen Rotweine aus Frankreich!

All die Informationen, die unsere Experten zu den Weinen sammelten, finden Sie in unseren Produktbeschreibungen. Dazu geben wir Speiseempfehlungen und verraten Ihnen Details zur Herkunft und Herstellung der edlen roten Tropfen.

Haben Sie noch weitere Fragen zum Rotwein aus Frankreich oder wünschen Sie eine Weinberatung? Dann nehmen Sie Kontakt zu unserem Expertenteam unter service@silkes-weinkeller.de auf.

Blaue Trauben

Übersicht der Qualitätsstufen für französischen Rotwein

Herkunftsbezeichnungen für französischen Rotwein

Die Qualitätsstufen und Herkunftsbezeichnungen des Rotweins aus Frankreich reichen vom einfachen Tafelwein bis hin zu Spitzenweinen aus den kontrollierten Anbaugebieten (AOP), die sich wiederum noch einmal in die Cru Classes unterteilen.

Das früher bekannte System der Vin de Table, Vin de Pays und AOC lösten im Zuge der Europäischen Weinrechtsreform im Jahr 2009 neue Begriffe ab. Französische Rotweine teilen sich einerseits in Weine mit Herkunftsbezeichnung und Weine ohne Herkunftsbezeichnung. Daran macht sich schon zu einem großen Teil die Qualität fest. Zusätzliche Cru-Qualitätsstufen, ähnlich den deutschen Prädikatsweinen, verfeinern die Qualitätsklassifizierungen noch nach Terroir, worauf die Franzosen großen Wert legen.