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Italienischer Rotwein

Italien, das "Land des Weines". Besonders italienischer Rotwein genießt weltweit den besten Ruf und steht für Vielfalt und Abwechslung bei höchster Qualität.

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Rotwein
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Italien
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Italienischer Rotwein genießt bei Weinliebhabern einen hervorragenden Ruf


Italien ist das Land der Sonne, der guten Küche und des Weines. Schon die Hellenen weit vor dem Beginn der christlichen Zeitrechnung bezeichneten Italien als „Oinotria“. Das bedeutet nichts anderes als „Land des Weines“.

Auch heute steht Italien für Wein und das Dolce Vita schlechthin. Die vielen Weinregionen, Rebsorten und Stile Italiens bringen von Lambrusco über Chianti und Barolo bis hin zum Primitivo Abwechslung und Freude ins Weinglas.

Die italienische Weinkultur hat eine über dreitausend Jahre alte Geschichte

Die Geschichte des italienischen Weines beginnt schon vor mehr als dreitausend Jahren. Die Ursprünge des italienischen Weinbaus und somit der kulturellen Tradition des Weines begann mit den Griechen, die schon weit vor der Gründung des Römischen Reiches Weinbau betrieben.

Vor allem in Apulien, Sizilien, Kalabrien und Kampanien waren die Griechen emsig. Sie pflanzten hier in ihren Kolonien Wein an und legten den Grundstein für die heutige Größe Italiens als Weinland.

Zwar waren es also die Römer, die in den Zeiten ihrer mächtigen Feldzüge, den Wein in ganz Europa verbreiteten, aber sie waren nicht die Erfinder und Gründer der Weinkultur. Die Römer selbst begannen erst sehr spät, den Wein nicht als Kulturgut zu sehen, dessen Qualität stimmen muss, sondern sahen den damals vor allem roten Wein als alltägliches Getränk. So startete der Aufstieg des italienischen Rotweines, mit einigen Ausnahmen wie dem Barolo oder dem Chianti, erst sehr spät im letzten Jahrhundert.

Mit unterschiedlichen Klimata zur italienischen Rotweinvielfalt

Italien hat die Form eines langschaftigen Stiefels. Es dehnt sich von hohen Bergen im Norden bis tief in das Mittelmeer hinein aus. Die Weinberge finden hier eine besonders hohe Vielfalt an Boden- und Klima-Verhältnissen.

Manch Weingut liegt im Schatten von dreitausend Metern aufragender Berge, andere wiederum umweht die sanfte Brise der Mittelmeerküste. Von Norden nach Süden an die Spitze des Stiefels verändert sich das Klima deutlich. Immer wärmer werden die Regionen, in denen die Winzer ihren Wein anpflanzen und umhegen. Das Bergklima der Alpen, die feuchten Sommer in der Emilia-Romagna oder die heiße Sonne Siziliens – das unterschiedliche Makroklima beeinflusst die Entwicklung der Reben und sorgt für eine Vielzahl autochthoner Rebsorten, die nur in Italien wachsen.

Der Boden Italiens bietet den Reben beste Bedingungen

In allen Provinzen Italiens bauen die Winzer Reben an. Grundsätzlich nutzen sie dafür die Berghänge. Es gibt nur wenige Ausnahmen wie im Marsala in Sizilien, das westliche Friaul, die Emilia-Romagna oder das Salento in Apulien. Hier recken die Rebstöcke auch auf flachen Ebenen ihre Köpfe in die Sonne.

Die meisten Reben wurzeln in Böden aus Lehm, Sand und Ton. Hinzu kommen dann bestimmte Gesteinsablagerungen, die die Besonderheiten des italienischen Rotweines ausmachen. Im Piemont freuen sich die Rebstöcke über blauen Kalkmergel, auf dem die Nebbiolo-Trauben für den berühmten Barolo wachsen.

Im Tonschiefer in der Toskana reifen Sangiovese-Trauben für den beliebten Chianti heran. Die Gesteinsarten von Südtirol über das Trentino bis hin zu Venetien prägen die Trauben wie Lagrein und Corvina, die Winzer zu großen italienischen Rotweinen ausbauen.

Die bekanntesten Weinregionen für italienischen Rotwein im Überblick

In Italien bauen die Winzer überall rote Rebsorten an und keltern daraus hervorragende Rotweine. Ob trocken, halbtrocken oder als Dolce finden sich in allen Provinzen Spitzenweine und gemütliche Tafel- und Landweine, welche die Sonne Italiens in der Flasche einfangen.

Abruzzen, ein malerisches Weinaugebiet

Die Abruzzen liegen in hohen alpinen Bergen. Nur an der Adria bauen die Winzer hier Wein an. Das Weinbaugebiet gehört zu den unbekannteren in Italien, auch wenn hier der berühmte Rotwein Montepulciano d'Abruzzo herkommt.

In den milden Lagen an der Adria gedeihen vor allem die rote Rebsorte Montepulciano. Neben diesem berühmten Rotwein zeigen die Abruzzen-Winzer auch im Terre Tollesi oder Tullum handwerkliches Geschick.

Zauberhaftes Apulien im Steifelabsatz

Noch bis vor wenigen Jahrzehnten kannte kaum ein Nicht-Italiener die Weine des Anbaugebietes. Die Rotweine aus Apulien mauserten sich aber, dank der Qualitätsoffensive der italienischen Weinbauern.

Mit autochthonen Rebsorten wie der Negroamaro und der Primitivo-Traube zeigen die apulischen Winzer heute, wie herausragend, vollmundig und intensiv der Rotwein aus Apulien schmeckt. Kräftige Rotweine, im Barrique ausgebaut, erobern die Herzen der Rotweinliebhaber.

Im sonnenverwöhnten Sizilien

Auch die kleine Insel Sizilien gehört zu den Aufsteigern unter den Weinregionen Italiens. Vulkanische, sehr steinige Böden und das warme Klima bieten hervorragende Bedingungen für den Anbau von Wein.

Das Aushängeschild Siziliens ist der Nero d'Avola, aber auch andere rote Rebsorten wie der Nerello Mascalese oder der Zibibbo bringen Sizilien als Weinbauregion ins Gespräch.

Südtirol: Das kleinste Anbaugebiet Italiens

Im italienischen Südtirol liegt die DOP-Klassifizierung bei 98 Prozent. Mineralisch-frische und fruchtige Weißweine kommen aus Südtirol, aber auch sehr elegante und kraftvolle Rotweine sind hier zu Hause. Die Winzer bauen dafür internationale Sorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Pinot Noir an, aber auch autochthone Rebsorten wie Lagrein und Vernatsch machen von sich Reden.

Die Toskana ist für ihre Rotweine berühmt

Hier liegt die Heimat des Chianti, des wohl bekanntesten italienischen Rotweins. Der Rotwein aus der Toskana nennt sich nach den Weinbauregionen. So stammt der Chianti aus Chianti und seinen Unterregionen wie dem Chianti Classico. Ein weiteres besonders anerkanntes Weinbaugebiet in der Toskana ist das Brunello, nach dem ebenfalls einer der bedeutendsten Rotweine Italiens benannt ist. Die Hauptrebsorte ist der Sangiovese, der siebzig Prozent eines Chianti ausmacht.

Was sind die bekanntesten Rebsorten für italienischen Rotwein?

Rotwein aus Italien schillert in verschiedensten Nuancierungen in den Weingläsern. Ein bekannter italienischer Rotwein ist sicher der Chianti, aber auch der Barolo aus dem Piemont oder ein Brunello aus der Toskana zählen zu den besten italienischen Rotweinen.

Die Rebsorten, die in den italienischen Rotwein fließen, heißen oftmals anders als der Weinname vermuten lässt. Einige der bekanntesten Sorten für Rotwein aus Italien heißen Barbera, Corvina, Montepulciano, Calabrese, und Primitivo.

Rebsorten Merkmale
Barbera Intensiv fruchtig durch Pflaume und wilder Kirsche; feine florale Noten von Veilchen & etwas Vanille; als Landwein oder Qualitätswein
Corvina Warme, fruchtige Seite mit süß-würziger Fülle & schwerem Körper; intensiver Geschmack nach Sauerkirsche; sehr wenig Gerbstoffe & leichte Bittermandelnote
Montepulciano Großer Kompott aus schwarzen Früchten wie Pflaume, Brombeere und Kirsche; dezente Säure
Nero d’Avola Intensiver Geschmack nach Brombeere, dunkler Kirsche & Schwarzer Johannisbeere; samtweiches Tannin; frisch & lebendig
Primitivo Vollmundig im Geschmack mit Noten von Pfeffer, Zimt & Nelke; schwerer Körper durch Brombeere, Heidelbeere, Himbeere, Kirsche & Schokolade

Welche Qualitätsstufen gibt es bei italienischem Rotwein?

Italienische Weißweine und Rotweine teilt das Konsortium in vier Qualitätsstufen ein. Nach der Europäischen Weinordnung von 2009 sind es eigentlich drei, aber die DOP und die DOCG-Weine unterscheiden sich doch noch einmal stark voneinander, so dass vier Stufen sinnvoller erscheinen:

  • Vino (VDT / Vino da tavola) sind Tafelweine, die als Massenweine gelten. Es gibt keine besonderen Bestimmungen, Rebsorten stehen nicht auf dem Etikett.
  • Indicazione Geografica Tipica (IGP, früher IGT) bezeichnet einen Landwein. Die geographische Lage als Herkunftsnachweise spielt eine Rolle ist aber recht weitläufig, wie beispielsweise Apulien oder Toskana.
  • Denominazione di Origine Protetta (DOP früher DOC) sind Qualitätsweine der höchsten Stufe mit einer geschützten geographischen Herkunft und besonderen Vorschriften der Weinherstellung und der Rebsorten.
  • Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG) galt bis zur Zusammenfassung der DOC- und DOCG-Weine in die DOP als die höchste Qualitätsstufe für italienischen Wein mit sehr strengen Vorschriften, die nur wenige Weingüter erfüllten. Supertoskaner gehören zu diesen top Weinen.
Männer und Frauen stehen um Tisch mit Weingläsern

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Im Sortiment von Silkes Weinkeller finden Sie eine vielfältige Auswahl von Rotwein aus Italien. Unsere Sommeliers und Önologen bereisen die Weingüter und Cantinas, verkosten die Weine und bringen die besten Tropfen in unseren Online-Shop.

Zu all unseren italienischen Rotweinen gibt es interessante Informationen zum Weingut, zur Rebsorte, zur Herstellung, der Region und natürlich dem Geschmack des roten Tropfens.

Über den Filter können Sie nach speziellen Regionen oder Ausbaustufen wie secco, abboccato oder dolce sortieren. Sollten Sie dennoch weitere Fragen zu unserem Rotwein aus Italien haben, dann nehmen Sie gern Kontakt mit unserem Expertenteam unter service@silkes-weinkeller.de auf.

Wie wird italienischer Rowtwein ausgebaut?

Welche Rebsorten eignen sich am besten für italienischen Rotwein?