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Italienische Roséweine

Italienischer Roséwein kann frisch, süffig oder kräftig daherkommen, aber ist definitiv in jeglicher Hinsicht der perfekte Begleiter in allen Situationen.

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Die strahlende Sonne, ein leichtes mediterranes Essen und ein wunderbares Glas Roséwein – das ist das italienische Dolce Vita! Italien kennen die meisten Weinliebhaber wegen des ausgezeichneten Rotweins und des prickelnden Proseccos, deren guter Ruf sich schnell über die ganze Welt verbreitete. Aber auch italienischer Roséwein funkelt in hellen bis tief lachsfarbenen Tönen im Glas. Frisch, mal süffig, mal kräftig schmeckt Rosato aus Italien. Ein toller Begleiter im heißen Sommer auf der Terrasse und zu vielerlei Speisen. Italienischer Roséwein macht Freude und bringt das Dolce Vita nach Hause.

Inhaltsverzeichnis

Die Welt des Roséweines aus Italien ist so vielfältig wie das Weinland Italien selbst

Italien ist ein Land, welches aussieht wie ein Stiefel. Vom hohen Schaft bis hin zur Stiefelspitze und zum Absatz erstreckt sich das Land von hohen Bergen bis tief in das Mittelmeer hinein. Entlang dieser Ausstreckung finden sich in Italien dadurch viele verschiedene Klimazonen, die nach Süden hin immer wärmer werden. Kühles Bergklima in den Alpen, feuchte Sommer in der Mitte und die gleißende Sonne auf Sizilien bestimmen die unterschiedlichen Terroirs des Weinlandes Italien.

Die verschiedenen Böden in Italien und der Weinbau

Die italienischen Winzer bauen ihre Reben an den Hanglangen an, die sich meist durch karge Böden kennzeichnen. Diese Lagen und Böden eigenen sich bestens für den Anbau von Oliven und Wein. Auf den nährstoffreichen, fetten Böden der Täler wachsen Obst, Gemüse und Getreide, außerdem weiden darauf die unterschiedlichsten Tiere.

Die Weinberge Italiens besitzen Böden aus Lehm, Sand und Ton, welche Gesteinsablagerungen durchziehen. Diese, und natürlich die Rebsorten, das Klima und die Kunst der Winzer, machen die Besonderheiten des Geschmacks der italienischen Weine aus. Nebbiolo-Trauben im Piemont wachsen auf Kalkmergel. Tonschiefer bringt den unvergleichlichen Geschmack der Toskana ins Glas und die vielen anderen Gesteine machen die Roséweine aus dem Trentino, aus Südtirol und Venetien unvergleichlich.

Der Ausbau des italienischen Roséweines unterscheidet sich leicht vom Rotwein

Italienischer Roséwein reift viel kürzer als Rotweine, trotz gleicher Rebsorten. Manchmal verbringen die feinen Tropfen nur wenige Tage, manchmal wenige Monate in Edelstahltanks. Aber es gibt auch Roséweine, die nach der Reifung in Edelstahltanks noch in Holzfässern reifen.

Die Italiener trinken ihren Wein generell gern jung. Nur große Namen wie Barolos oder einige Chiantis entwickeln ein hohes Lagerungspotenzial. Junger Roséwein besticht durch seine Frische, Klarheit und Fruchtigkeit.

Die uralte italienische Weinkultur bringt es in den letzten Jahren zu neuem Glanz

Bella Italia blickt auf eine lange Weinbautradition. Die Griechen brachten die Kunst es Weinkelterns vor mehr als dreitausend Jahren nach Süditalien, und die Etrusker nach Mittelitalien. Im Römischen Reich waren die roten Tropfen äußerst beliebt, wenn auch noch nicht von besonders hoher Qualität.

Jede der rund zwanzig Weinbauregionen in Italien schaut dabei auf ihre eigene Geschichte, je nachdem, welche anderen Regionen, Traditionen und politische Gegebenheiten sie beeinflussten. Die Weinkultur in Italien erlebte ihren ersten Einbruch im 5. Jahrhundert nach Christus.

Gleichzeitig mit dem Niedergang des Römisches Reiches erstarb auch die Weinkultur und der Handel. Dies änderte sich erst wieder als die großen Städte wie Florenz oder Genua zu vollem Glanz erblühten.

Der Weinbau selbst aber blieb weiterhin zumeist auf den regionalen Konsum beschränkt. Erst im 19. Jahrhundert änderte sich das wieder. Chianti, Barolo und Brunello eroberten als ausgezeichnete Qualitätsweine mit unverkennbarem Geschmack die Welt. Bis heute kreieren italienische Winzer hochwertige Rotweine, tolle Weißweine und einzigartige Rosato von internationalem Ruf.

Die bekanntesten Rebsorten für italienischen Roséwein im Überblick

Italienischen Roséwein keltern die Weinbauern aus den beliebtesten Rebsorten des Landes, aus denen auch die hervorragenden Rotweine entstehen. Vor allem Primitivo, Corvina, Gropello, Nero d´Avola, Lagrein und Montepulciano ergeben kräftige Rosato, die den Gaumen der Genießer schmeicheln. Aber auch aus internationalen Rebsorten wie Merlot oder Syrah produzieren die italienischen Winzer herrliche Roséweine.

Primitivo, eine Trendsorte erobert die Welt

In Italien Primitivo, in Übersee Zinfandel und im kroatischen Crljenak – das sind die drei Namen der berühmten Rebsorte, die lange Zeit als einheimische Sorte Italiens galt.

Vor allem in Apulien, Manduria und Salento, wachsen die dunkelroten Beeren, aus denen die Weinbauern süffige Rotweine und Roséweine keltern. Die Rosato glänzen wie die Rotweine mit voller Frucht von Brombeere, Heidelbeere und Kirsche. Dazu gesellen sich kräftige würzige Noten und ein sensationeller Hauch von Pfeffer.

Frisch und fruchtig passen die Rosato aus der Primitivo-Traube exzellent zu Fleischgerichten, gegrilltem Gemüse und mittelaltem Käse. Aber auch als Solokünstler ist ein Primitivo Rosato ein wahrer Gaumenschmeichler.

Corvina: Farbkräftig, fruchtig und tanninarm

Die Rebsorte Corvina bringt ihren einzigartigen Geschmack vor allem in den berühmten Rotweinen Bardolino und Valpolicella zum Ausdruck. Aber auch sortenrein überzeugt die Traube mit ihren Aromen von Bittermandel und Sauerkirsche.

Frisch, elegant und mit wenig Gerbstoff präsentiert sich ein Rosato aus Corvina (auch Corvina Veronese) in kräftigem Rosa im Glas. Ein klasse Begleiter zu frischer Pasta, feinem Kalbfleisch und Mozzarella.

Gropello ist heute eine recht seltene Rebsorte

Die Rebsorte Gropello hatte ihre Hochzeit in den neunziger Jahren. Waren damals noch circa fünfhundert Hektar Weinberge mit ihr bestockt, sind es nunmehr fast achtzig Hektar.

Überwiegend keltern lombardische Winzer am westlichen Ufer des Gardasees aus der Gropello-Traube sehr gute Rotweine. Aber auch ein Roséwein überzeuget mit beerigen Duft, zarter Frucht und Weichheit. Rosato aus Gropello passt perfekt zu Schinken und Speck, Pasta sowie zu gegrilltem Fisch.

Lagrein, der Star aus Südtirol

Die Rebsorte Lagrein aus dem Südtirol ist ein rares Exemplar unter den roten Rebsorten. In den Siebzigerjahren fast ausgestorben, begannen Winzer in den Neunzigern damit, die fast verschwundene Lagrein wieder zu kultivieren.

Aus der Rebsorte Lagrein entstehen körperreiche, weiche und samtige Weine. Brombeere und Himbeere, dunkle Kirsche und Pflaume, gepaart mit einem würzigen Hauch von Veilchen zeichnen die Rotweine und Roséweine aus Lagrein aus.

Die Südtiroler nennen den Rosato aus der Rebsorte auch Kretzer. Lagrein passt perfekt zur Südtiroler Küche, zu Speck und Schinken, aber auch zur traditionellen Pasta und zu einem milden Käse.

Merlot: International bekannt und beliebt

Neben autochthonen Rebsorten bauen die Winzer in Italien auch internationale rote Sorten an, aus denen sie herrliche Rosato zaubern. Vor allem im Veneto erfreut sich der samtige und weiche Merlot großer Beliebtheit.

Die intensiven Aromen von Pflaume und dunkler Kirsche breiten sich am Gaumen aus. Dezentes Tannin macht Merlot-Rosé zu einem sehr guten Begleiter in geselligen Runden. Er schmeckt als Aperitif, begleitet Schinken, Salami, Antipasti, Pasta-Gerichte, Speisen aus Hähnchenfleisch und frische Salate ideal.

Montepulciano, eine Rebsorte bennant nach einer Provinz

Bevorzugt in Mittelitalien, in den Abruzzen, in Umbrien, Apulien und in den Marken wächst die rote Rebsorte Montepulciano. Ihren Namen verdankt sie einer Stadt in der Provinz Siena. Mit seinen vollen Fruchtaromen von Kirsche, dunkler Beere, Pflaume und einem Hauch Tabak besticht der Montepulciano auch als Rosé. Mit seiner rassigen Eleganz passt er perfekt zu Pizza, Pasta und gerilltem Fisch.

Nero d´Avola

Die dunklen Beeren der roten Rebsorte Nero d´Avola reifen vor allem in der heißen Sonne Siziliens. Ihr sizilianischer Name geht auf die Stadt Avola in der Provinz Siracusa zurück. In anderen Regionen nennt sich die Rebsorte auch Calabrese d´Avola oder Calabria, was auf den wahrscheinlichen Ursprung in Kalabrien verweist.

Ein Roséwein aus Montepulciano besticht mit einer schönen Farbe und satten Aromen von dunkler Brombeere, Kirsche und Schwarzer Johannisbeere. Dabei schmecken die Weine durch eine feine Säure unheimlich frisch.

Ein Rosato Nero d´Avola passt wunderbar zu allen mediterranen Gerichten, zu Meeresfrüchten und Fisch, macht aber auch solo eine richtig gute Figur.

Der italienische Rosewein kennt vier Qualitätsstufen

Italienische Weine klassifizieren sich seit 2009 in neuen Stufen. Die früheren Bezeichnungen glichen sich mit dem neuen europäischen Weingesetz von 2009 europaweit an. So gibt es in Italien offiziell drei Qualitätsstufen: VDT, IGP und DOP. Allerdings unterscheiden sich die ehemaligen DOC- und DOCP-Weine, die nun unter der Bezeichnung DOP zusammenlaufen, so stark voneinander, dass es sinnvoll ist, von vier Qualitätsstufen zu sprechen.

  • Vino (VDT) sind Vino da tavola also Tafelweine, die als Massenweine gelten. Es gibt keine besonderen Bestimmungen,
  • Indicazione Geografica Tipica (IGP, früher IGT) sind Landweine, wie der französische Vin de Pays. Die geographische Lage als Herkunftsnachweise spielt eine Rolle ist aber recht weit gefasst.
  • Denominazione di Origine Protetta (DOP früher DOC) sind Qualitätsweine der höchsten Stufe mit einer geschützten geographischen Herkunft. Es gelten besondere Vorschriften der Weinherstellung und der Rebsorten.
  • Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG) galt bis zur Zusammenfassung der DOC- und DOCG-Weine in die DOP als die höchste Qualitätsstufe für italienischen Wein. Es gibt sehr strengen Vorschriften, die nur wenige Weingüter erfüllen möchten. Supertoskaner gehören zu diesen top Weinen.

Die bekanntesten Weinregionen für italienischen Roséwein im Überblick

Guten italienischen Roséwein finden die Weinliebhaber vor allem in den berühmten Anbaugebieten für den Rotwein Italiens. Die rosafarbene Variante gehört hier in den Cantinas und Weingütern immer auch dazu.

Frisch, knackig und süffig bezaubern vor allem die Rosé-Weine aus den Abruzzen, aus Apulien, vom Gardasee, aus Friaul-Julisch, Sizilien und der Toskana.

Die Abruzzen liegen malerisch in hohen Bergen

An der Adria bauen die Winzer in den Abruzzen vor allem Montepulciano an, wie den berühmte Montepulciano d'Abruzzo. Neben exzellenten Rotweinen verstehen die Winzer auch, herrlich frische und samtige Roséweine zu keltern.

Frisch-fruchtig mit blumigen Noten und manchmal einem Hauch dunkler Lakritze präsentieren sich die Rosé trocken und mit einer harmonischen Ausgewogenheit im Glas.

Apulien: Viele rote Rebsorten recken ihre Köpfe in die Sonne.

Primitivo und Negroamaro gehören zu den bekanntesten Rebsorten in Apulien. Aber auch aus Sangiovese und Montepulciano entstehen fruchtige und frische Rosato. Hier versammeln sich vier DOCG- und 28 DOC-Regionen, in denen überall auch Roséweine auf die Flasche kommen.

Auf der Halbinsel Salento genießen die kräftigen Salice Salentino Roséweine einen herausragenden Ruf. Auch die fruchtigen Rosato aus dem Weinbaugebiet Castel del Monte machen Apulien als Roséwein-Gebiet bekannt.

Venetien liegt in den Provinzen Lombardei, Trentino und Veneto

Das venezianische Klima mit seinen Lage rund um den Gardasee eignet sich ausgezeichnet für den Weinbau. Hier wachsen rote sowie weiße Rebsorten, woraus die Winzer herrliche Tropfen keltern.

Im Veneto am Gardasee heißen die Rosato Chiaretto. Der bekannteste Roséwein ist der Chiaretto di Garda. Den Roséweinen verleihen vor allem die Rebsorten Corvina, Molinara und Rondinella ihre fruchtigen und würzigen Aromen.

Sizilien: Rebsorten im heißen Süden

Die weit im Süden Italiens liegende Insel Sizilien mauserte sich in den letzten Jahren zu einer anerkannten Weinbauregion. Der Nero d'Avola ist der bekannteste sizilianischen Rebsorten. Im Rosato zeigt er die volle Kraft der Sonne Siziliens.

Fruchtig nach Kirsche, Himbeere, Brombeere, unterlegt mit Vanille und feinen Kräutern sind Rosato aus Sizilien eine echte Wucht. Aber Sizilien bietet noch mehr: Mit dem Nerello Mascalese hat Sizilien eine weitere Rebsorte im Gepäck, die als Roséwein richtig gut mundet.

Die Toskana besticht mit edlen Rotweinen

Die Rebsorte Sangiovese dominiert den Weinbau in der Toskana. Durch die Supertoskaner wachsen aber auch internationale Rebsorten wie der Merlot, der Cabernet Sauvignon und der Cabernet Franc in den Weinbergen und geben ihre Aromen an die Rosato der Region weiter.

Der Roséwein hat in Italien eine lange Tradition

Winzer bauen schon seit vielen Jahrhunderten ihre roten Rebsorten auch zu Roséwein aus. Spezielle Regionen wie in Frankreich gibt es für den italienischen Roséwein nicht, auch wenn die Toskana und Venetien diese Tradition wohl am längsten pflegen.

In den letzten Jahrzehnten erlebte der Roséwein international einen Aufschwung. Daher besinnen sich auch in Italien immer mehr Winzer, vor allem junge Talente, auf den pinkfarbenen Tropfen. So entsteht sogar Rosato aus der Pinot Grigio-Traube, dem Grauburgunder. Dass aus der weißen Rebsorte ein köstlicher italienischer Roséwein entsteht, ist möglich, da die Schalen der Beeren leicht rötlich sind.

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