Deutsche Schaumweine

Deutschland ist ein Weinland. In dreizehn Weinbaugebieten produzieren die Winzer hier köstliche Weine in höchster Qualität. Durch die... weiterlesen

Winzersekt aus den deutschen Weinbaugebieten mit allen Sinnen erleben

Deutschland ist ein Weinland. In dreizehn Weinbaugebieten produzieren die Winzer hier köstliche Weine in höchster Qualität. Durch die verschiedenen klimatischen Bedingungen und die unterschiedlichen Böden entsteht eine Vielfalt, die außerordentlich groß ist. Die deutschen Winzer entdeckten in den letzten Jahren verstärkt den Schaumwein für sich. Sie keltern hervorragende prickelnde Tropfen, die mit ihren Aromen, ihrer cremigen Perlage und einer schönen Ausgewogenheit von Süße und Säure die Liebhaber des Schaumweins begeistern. Deutscher Sekt, vor allem als Winzersekt, steht auf einem Podest mit den großen Schaumweinen der Welt, wie Cava, Crémant, Prosecco Spumante und Champagner.

Inhaltsverzeichnis

Schaumwein hat in Deutschland eine noch junge Tradition

Die feinen Perlen im Wein, die den Sekt aus den deutschen Weinbaugebieten auszeichnen, waren nicht immer erwünscht. Sie entstanden früher durch die Zucker- und Hefereste, die sich im ungefilterten Wein befanden. Weißweine aus der Champagne, die England im 17. Jahrhundert per Schiff importierte, waren die ersten, die in großem Stil nach der Abfüllung aus dem Fass in der Flasche noch einmal gärten. Regelmäßig explodierten die Flaschen aufgrund des hohen Drucks. Eichenkorken verhinderten dies und der Wein schmeckte den Engländern auch mit der prickelnden Kohlensäure. Erste Champagnerkeltereien entstanden und machten aus dem Teufelswein mit dem Schaum ein beliebtes Exportprodukt.

In Deutschland kam die Tradition des perlenden Weins erst recht spät an. Deutsche wanderten im 18. Jahrhundert in weite Teile der Welt aus. Auch in Frankreich ließen sie sich nieder und stiegen in die Sektkelterei ein. Bald schon entstanden dann auch in Deutschland Keltereien nach dem Vorbild der Champagne, darunter nicht wenige große Sekthäuser, die es noch heute gibt.

Wie der deutsche Sekt zu seinem Namen kam

In Deutschland heißt der Schaumwein Sekt. Wie er zu diesem Namen kam, erzählt eine amüsante Anekdote. Der Schauspieler Ludwig Devrient verlangte einst nach einer Shakespeare-Vorstellung nach einem Sect. Der Kellner wusste nicht, dass Devrient auf den "sack", wie der Sherry in Shakespeares Stück hieß, abzielte. Er brachte dem Schauspieler wie jedem anderen auch seinen Schaumwein. Die Bezeichnung, geboren aus einem Irrtum, verbreitete sich schnell. Im Jahr 1860 sprachen die Deutschen überall von Sekt, wenn sie Schaumwein tranken. Die eigene Bezeichnung für deutschen Schaumwein war gar nicht so schlecht, denn ab dem Jahr 1919 war die Bezeichnung Champagner nur für Schaumwein aus der Region Champagne in Frankreich geschützt.

Die Vielfalt der Rebsorten ist so groß wie die der deutschen Weinbaugebiete

War die Sektproduktion in Deutschland viele Jahre lang geprägt von relativ günstigen Weinen, die im Tankgärverfahren aus unterschiedlichsten Trauben das Licht der Welt erblickten, kam es in den 1970er Jahren zu einer Trendwende. Die Winzer der deutschen Weingebiete besannen sich auf das schäumende Produkt und kelterten Spitzensekte mit den Grundweinen aus Trauben ihrer eigenen Weingüter. Der deutsche Winzersekt stieß eine Qualitätsoffensive an, die dem deutschen Sekt und seinem Ruf sehr guttat.

Die deutschen Weinbaugebiete eignen durch ihre recht nördliche Lage und das kontinentale Klima sehr gut für die Sektproduktion. Die Weine verlieren bei der späten Reife die wichtige Säure nicht so stark.

Die Vielfalt der Rebsorten für Schaumwein deutscher Weinbaugebiete ist so groß. Je nach Rebsorte entstehen unterschiedliche Geschmacksausprägungen. Riesling, Grüner Veltiner, Elbling und Sauvignon Blanc bringen rassige und knackige Schaumweine hervor. Sekt aus Silvaner und Kerner überzeugen mit feiner Frucht und angenehmer Struktur. Chardonnay, Weiß- und Grauburgunder erzeugen vollmundigen und weichen Genuss mit blumigen Noten. Die roten Rebsorten wie Spätburgunder, Schwarzriesling und Dornfelder sorgen für ein samtiges Bukett mit vielen fruchtigen Aromen von heimischen Beeren.

Schaumwein der deutschen Weinbaugebiete ist ein echtes Qualitätsprodukt

Deutscher Sekt überzeugt mit einer hohen Qualität, auf die die Winzer besonderen Wert legen. Es gibt drei Qualitätsstufen des Schaumweins deutscher Weinbaugebiete:

  • Deutscher Sekt: Trauben stammen aus verschiedenen Weingütern
  • Deutscher Sekt b. A.: Trauben stammen von nur einem Weingut
  • Lagensekt: Trauben stammen von einer bestimmten Lage

Deutsche Weingebiete und ihre Schaumweine in Silkes Weinkeller entdecken

Im großen Sortiment von Silkes Weinkeller finden Sie viele erlesenen Schaumwein deutscher Weinbauregionen. Unsere Sommeliers suchen auf ihren Reisen durch die Anbaugebiete die besten schäumenden Tropfen für Sie aus.

Viele Informationen zum Schaumwein, dem Weingut, der Herstellung und den Rebsorten lassen Ihre Zunge schon beim Lesen der Produktbeschreibungen tanzen. Umfangreiche Verkostungsnotizen und Tipps für Speisen und Anlässe beschreiben die Winzersekte, sodass Sie gleich nach Herzenslust bestellen können.

Unsere Versanddienstleister wissen um das kostbare Gut, welches sich in Ihrem Paket befindet. Sie behandeln die sicher verpackte Ware sehr vorsichtig. So kommen die perlenden Tropfen auch unbeschadet bei Ihnen zu Hause an. Bei weiteren Fragen zum Schaumwein aus den deutschen Weingebieten stehen Ihnen unsere Experten unter service@silkes-weinkeller.de jederzeit zur Verfügung.

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