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Cava: das „Kellerkind” aus den Bodegas Spanien

Das spanische Wort „Cava” bedeutet Keller und verleiht dem prickelnden verführerischen Schaumwein einen buchstäblich eindeutigen Namen. Denn der Cava verbringt den größten Teil seines Lebens im Keller. Die Kenner des qualitativ hochwertigen spanischen Schaumweins wissen um seine komplexe Flaschengärung in den kühlen Lagerräumen spanischer Bodegas.

Sonne im Glas und Perlen am Gaumen - brillant und passend für jeden Anlass

Ist die Flasche geöffnet, schäumt und spritzt es im Glas und prickelt in der Nase und am Gaumen. Dann offenbart sich das herrlich fruchtige Bukett. Cava lebt von seinen feinen Aromen. Eine typische Aprikosennote sowie ein Hauch von Apfel, Limette, Quitte und weißen Blüten kitzeln den Kenner-Gaumen. Das Bukett des Cavas ist abhängig von der Temperatur im jeweiligen Erntejahr. Wärmere Jahrgänge versprechen reife Aprikosen und kältere etwas mehr von Apfel-Limette. Der beliebte Cava hat alles, was einen Spitzen-Schaumwein ausmacht. Er ist geschmeidig am Gaumen und präsentiert seinen auffallend verblüffenden Geschmack mit einer perfekt eingebunden Perlage.

In Spanien trinken die Menschen ihren geliebten Cava am liebsten als Aperitif. Doch der perlige Schaumwein passt zu jedem Anlass. Er schmeckt zu würzigen Tapas ebenso wie zu Hackbällchen, Tomate mit Mozzarella und vielem mehr. Und selbst bei außergewöhnlichen Speisen, wie frischen Austern bildet der Cava das sogenannte i-Tüpfelchen.

Die perfekte Trinktemperatur für Cava liegt bei drei bis sechs Grad Celsius. Im Kühlfach hat er nichts zu suchen. Ein zu schnelles Herunterkühlen vermindert seinen aromatischen Geschmack.

Wie kam der Cava zu seinem Namen?

Der spanische Schaumwein trug aufgrund seiner traditionellen Flaschengärung früher den gleichen Namen wie sein französisches Äquivalent Champagner. Nach dem Beitritt Spaniens in die EU kam es bezüglich des Namens zum Streit mit Frankreich. Früher hieß der spanische Schaumwein Champaña oder Xampán auf Katalanisch. Aufgrund geltenden EU-Rechts trägt er seit 1986 den Namen Cava.

Die prickelnde Historie des Cava Schaumwein

Wenngleich der Cava Schaumwein aus Spanien kommt, beginnt seine Geschichte 1872 in der französischen Champagne. Wie es heißt, lernte der Katalane Josep Raventós dort die Champagnerherstellung kennen. Zurück im heimischen Weingut Codorníu in der Region Penedés diente ihm sein Wissen dazu, erstmals einen Schaumwein zu produzieren, der in der Flasche reift. Codorníu ist der weltweit größte Produzent des lebhaft spritzigen Getränks. Im Jahr 1551 gegründet, produziert das traditionsreiche Unternehmen heute sechzig Millionen Flaschen jährlich für seine begeisterten Anhänger.

Doch Cava ist nicht ausschließlich der Name des hochwertigen Schaumweins, sondern bezeichnet auch eine geschützte und streng kontrollierte Art der Produktion. Zugleich fasst er bestimmte Regionen Kataloniens als „Denominación Cava zusammen.

Die Cava Regionen und ihr Zauber

Insgesamt 270 Unternehmen aus 159 Gemeinden sind für die Cava-Produktion zugelassen. Einen Großteil dieser Orte sind in Penedés zu finden. Die außergewöhnlichen klimatischen Bedingungen der Penedés Region bringen spritzige fruchtbetonte Grundweine hervor. Diese machen den spanischen Cava Schaumwein zu einer außergewöhnlichen Gaumenfreude. Penedés liegt unweit von Barcelona. Die Landschaften fügen sich weit und offen in das Gebiet zwischen der Küste und den Bergen der Cordillera Prelitoral ein.

Die meisten der Cava Schaumwein-Produzenten siedelten sich in der Region Penedés an. Daher findet in der Penedés Regio 98 Prozent des Cavas Anbaus statt. Das heißt nicht, dass jeder Cava Schaumwein von dort stammt. Gesetzlich verankert ist nur, den Grundwein aus bestimmten Rebsorten zu gewinnen. Neunzig von ihnen sind in der kleinen Stadt Sant Sadurní d´Anoia, der Cava Hauptstadt Kataloniens zu finden. Vereinzelt sind sie die Cava-Winzer auch in den Regionen Rioja, Aragón oder Navarra vertreten. Dennoch ist es ausschließlich zugelassenen Weinkellereien erlaubt, den spanischen Schaumwein zu produzieren.

Der Boden, das besondere Klima und die vielen Sonnenstunden in Spanien bieten optimale Voraussetzungen für den hervorragenden Grundwein des Cavas. Hinzu kommt das Wissen der Winzer, welche sich ständig bemühen, ein hervorragendes Ausgangsprodukt für den beliebten Cava Sekt zu erzeugen. Heraus kommt ein hochwertiger Schaumwein mit unterschiedlichen Aromen. So wird jeder Cava für sich zu einem einzigartigen Wunderwerk.

Das Besondere der spanischen Cava Schaumweine

Den spanische Schaumwein Cava stellen die Winzern aus Katalonien seit Jahrzehnten nach der „Méthode traditionelle” (auch Champagnermethode oder traditionelle Flaschengärung genannt) her. Wobei nach der Kelterung des hochwertigen Grundweins ein zweiter Gärungsprozess in der Flasche stattfindet. Nach dem Gärvorgang erfolgt die sogenannte Dosage. Hierbei setzen die Winzer dem Cava Zucker zu, um den Geschmack zu verbessern.

Nur folgende wenige Rebsorten verwenden spanische Winzer für die große Kunst der Cava-Herstellung:

Seit 2007 gehören Pinot Noir für den weißen Schaumwein und die Sorten Garnacha Tinta, Monastrell Pinot Noir und Trepat für den Cava Rosé ebenfalls dazu. Weitere Sorten sind nicht zugelassen.

Die einzigartige Qualität des Cavas

Es gibt außer den strengen Regeln zur Herkunft des Cavas zusätzlich genaue Vorgaben für die Produktion. Diese betreffen nicht ausschließlich die Rebsorten, sondern auch die Zeiten der Aufbewahrung in den Bodegas. Für die Reife im Eichenfass gibt es zusätzlich Regeln bezüglich der Zeitspanne. Erst danach beginnt für den Cava die anschließende Gärung in der Flasche. Hochwertige Cavas dreht und rütteln die Winzer zusätzlich per Hand. In den Handel darf der Cava frühestens ein Jahr nach der Weinlese mit einem Alkoholgehalt 10,8 bis 12,8 Volumenprozent.

Cava unterteilt sich in folgende drei Qualitätsstufen:

  • Cava: Mindestens neun Monate auf der Hefe

  • Cava Reserve: Mindesten 15 Monate auf der Hefe

  • Cava Gran Reserva: Mindesten 30 Monate auf der Hefe

Daneben bezeichnet D.O. Cava, anders als gewohnt in Spanien nicht ausschließlich die Herkunft des Schaumweins. In diesem Fall dient sie gleichzeitig als Garant für besondere Qualität und ein streng reglementiertes Produktionsmerkmal.

So viel Zucker steckt im Cava:

  • Brut nature: Bis 3 Gramm Zucker pro Liter

  • Extra brut: Bis 6 Gramm Zucker pro Liter

  • Brut: Bis 15 Gramm Zucker pro Liter

  • Dulce: Mindestens 50 Gramm Zucker pro Liter

Spanien: Nach Frankreich der wichtigste Schaumwein-Produzent

Einen spanischen Cava einfach als Sekt zu bezeichnen, wird dem hochqualitativen Schaumwein nicht gerecht. Allein seine längere Reifezeit sorgt für eine schonende Gärung, eine äußerst feine Perlage und ein unvergleichliches Aroma. Dies unterstützt die zweite vorgeschriebene Ruhephase in der Flasche zusätzlich. Die Cava-Winzer kommen mit weitaus weniger Herstellungskosten aus. Das liegt an der in den achtziger Jahren eingeführten Automation. Das ermöglicht es den Spaniern, Cava deutlich günstiger anzubieten. Seiner gleichwertigen Qualität tut das jedoch keinen Abbruch. Ein echter Cava zeigt sich übrigens an einem eingebrannten Stern an der Unterseite des Naturkorkens. Der Cava aus Spanien etablierte sich nach Frankreich zum weltweit wichtigsten Schaumwein.

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