Grill-Rezept: Rauchig-süße Spareribs


 
Wenn sich die Grillsaison im August bereits allmählich ihrem Ende entgegen neigt, darf es auf dem Rost gerne sogar besonders deftig sein. Sowohl für den Sommer als auch für stimmungsvolle Herbst- und Winter-Events eignet sich deshalb dieses Rezept für rauchige Spareribs mit süßer Note. Grillmeister sollten jedoch etwas Zeit einplanen, denn zartes Fleisch verlangt geduldiges Warten. Sobald die Ribs dann mit einem passenden Wein auf dem Tisch stehen, sind Ungeduld und Magenknurren aber schnell vergessen.
 

Zutaten

 
Für das marinierte Fleisch

  • – 1 kg Spareribs
  • – 100 ml Sonnenblumenöl
  • – 3 EL Sojasauce
  • – 1 El Senf
  • – 1 EL Teriyakisauce
  • – 100 ml Wasser
  • – 150 ml Rotwein
  • – 1 TL Oregano
  • – 3 EL Knoblauchgranulat
  • – 1 TL Misopaste
  • – 1 TL Cayennepfeffer

 
Für die Sauce zum Bepinseln

  • – 250 ml Ketchup
  • – 200 g Rohrzucker
  • – 1 Schuss heller Essig
  • – 3 EL Senf
  • – 100 ml Rotwein

 
Ebenfalls benötigt

  • – Ein Silikonpinsel
  • – Ein Topf für die Sauce

 

Vorbereitung der marinierten Spareribs

 

  1. Alle Zutaten für die Marinade in eine Schale geben und gründlich verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  2. Die Ribs aus dem Kühlschrank nehmen, behutsam waschen und trockentupfen. Anschließend einzeln oder paarweise in große Gefrierbeutel geben.
  3. Die Marinade gleichmäßig auf die Gefrierbeutel verteilen, die offene Seite sicher verschließen und die Spareribs durch vorsichtiges Drehen und Massieren rundum marinieren.
  4. Nach dem Marinieren müssen die Ribs im Kühlschrank etwa zwölf Stunden ruhen.

 

Kauf-Tipp: Spareribs

 

Bei Rippchen gibt es verschiedene Varianten, die erfahrene Metzgermeister anbieten können. Wer selbst noch nie Rippen gegrillt hat, sollte sich im Vorhinein kompetent beraten lassen. Die Entscheidung fällt meist zwischen den Sorten Loin Ribs und Spareribs.

 

Loin Ribs sind ein klein wenig magerer, da sie nahe der Wirbelsäule des Schweins liegen. Sie lassen sich dank ihres Aufbaus ebenfalls gut grillen. Wer jedoch den absoluten Klassiker auf den Rost legen möchte, sollte sich an Spareribs halten. Hier fungiert Fett als zusätzlicher Geschmacksträger.

 

Vorbereitung der Sauce

 

  1. Ketchup und Rohrzucker gemeinsam mit dem Senf und dem Essig in einem kleinen Kochtopf erhitzen. Unter Rühren aufkochen lassen, den Wein hinzugeben und bei mittlerer Hitze so lange rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  2. Die Sauce auf dem Herd abkühlen lassen und später mit Hilfe des Pinsels auf die Spareribs streichen.

 

Die Spareribs grillen

 

  1. Die Rippchen aus dem Kühlschrank nehmen und die Marinade vorsichtig abtropfen lassen.
  2. Der Grill sollte mit Hilfe eines Thermometers aufgeheizt werden, um die Spareribs bei nicht allzu großer Hitze indirekt garen zu können. Über Holzkohle und Gas empfiehlt sich eine Temperatur von 120 Grad.
  3. Sobald der Grill heiß ist, gelangen die Rippchen auf den Rost und dürfen bei geschlossenem Deckel garen. Je nach Dicke der Fleischstücke nimmt dieser Vorgang mindestens vier Stunden in Anspruch, kann aber durchaus auch sechs bis acht Stunden dauern.
  4. Während des Garens den Deckel immer wieder kurz heben und die Rippchen rundum mit der süßen Sauce bepinseln. Etwa jede Stunde sollten die Spareribs einmal gewendet werden.
  5. Nach Ablauf der Garzeit sollten die Spareribs außen eine knusprige Kruste haben und im Inneren so zart sein, dass sich das Fleisch beinahe von selbst vom Knochen löst.

 

Grill-Tipp: Die Spareribs sind perfekt, wenn ein Schaschlikspieß ohne große Mühe in das Fleisch dringen kann.
 

Weinempfehlung: Spareribs brauchen einen starken Partner

 
Bei rauchigen Ribs mit intensivem Aroma ist es wichtig, einen ebenso stabilen Wein zu wählen. Perfekt an der Seite gegrillter Schweinerippen beweisen sich schwerere und vollmundige Tropfen wie Primitivo, Tempranillo oder auch Merlot. Wer möchte, wählt weitere rote Sorten, sollte dabei jedoch stets darauf achten, dass der Wein nicht zu leicht daherkommt. Empfehlenswert sind auch Shiraz, Pinotage oder Spätburgunder aus dem Barrique.
 

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