Flaggen für den Deutsch-Französisch Tag

Deutschland trifft Frankreich: Eine genussvolle Freundschaft

Die lange und wechselvolle Geschichte der beiden Länder Deutschland und Frankreich füllt in Schulbüchern ganze Kapitel. Schon lange vor dem Zweiten Weltkrieg wechselten sich Phasen der gemeinsamen Visionen und erbitterte Streits ab. Inzwischen verbindet die Länder viel Gutes. Das merken wir nicht zuletzt bei Besuchen auf Weingütern im Nachbarland. Den Deutsch-Französischen Tag feiern wir mit einem Rezept und einer besonderen Weinempfehlung.

Der Deutsch-Französische Tag: Exkurs in die Geschichte

Jedes Jahr am 22. Januar findet der Deutsch-Französische Tag, kurz DFT, statt. Jaques Chirac und Gerhard Schröder schufen diesen besonderen Gedenktag 2003 und erinnerten hiermit an das vierzigste Jubiläum des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrags. Rund achtzehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg arbeiteten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle das, auch als Elysée-Vertrag bekannte, Dokument aus, das künftig Basis für die Freundschaft sein sollte.

Ziel des Deutsch-Französischen Tags ist es, vor allem Jugendlichen das besonderen Band zwischen beiden Ländern nahezubringen. In Schulen werben Lehrkräfte am 22. Januar daher gerne für die jeweilige Partnersprache.

Wenngleich wir bei Silkes Weinkeller keine Bildungseinrichtung sind, so bedeutet uns der Deutsch-Französische Tag viel. Schließlich brennen wir nicht nur für den deutschen, sondern auch für den französischen Wein. Von Champagner über die Rosés der Provence bis hin zu den tiefroten Genussmomenten des Bordeaux sind wir jedes Jahr voller Vorfreude auf neue Jahrgänge. Und sicherlich geht es auch unseren Nachbarn mit Riesling aus der Pfalz oder Spätburgunder von der Ahr nicht anders.

Topf mit Fleisch und Gemüse

Coq au vin und „Hooriche“: Zwei Klassiker auf dem Teller vereint

Um den Deutsch-Französischen Tag gebührend zu feiern, bietet es sich an, zwei besondere Gerichte zu kombinieren. In unserem Fall sind das der französische „Coq au vin“ und „Hooriche“ aus der Pfalz.

Benötigt werden für Coq au vin:

• ein Maishähnchen
• 3 EL Gänseschmalz
• 700 ml Rotwein (Bordeaux)
• 50 ml Cognac
• 300 g Rauchspeck
• 500 g Champignons
• 400 g Möhren
• 2 rote Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 250 ml Geflügel-Fond
• 2 Lorbeerblätter
• 1 TL Rosmarin
• 1 TL Thymian
• 1 EL Maisstärke

Wein in Schüssel mit Hähnchen gegossen

Zubereitung:

  1. Rotwein, Lorbeerblätter, Rosmarin und Thymian vermischen. Das Huhn in gleich große Teile zerlegen und in der Flüssigkeit einlegen. Über Nacht ziehen lassen.
  2. Das Fleisch und die Lorbeerblätter herausnehmen, die Flüssigkeit aufheben.
  3. Die Zwiebeln würfeln, den Knoblauch hacken. Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden, die Champignons vierteln.
  4. In einer großen Pfanne oder einem Bräter das Gänseschmalz erhitzen und die Hähnchenteile darin goldbraun anbraten.
  5. Mit der aufgehobenen Flüssigkeit ablöschen, Cognac sowie Geflügel-Fond hinzugeben und die Möhren untermischen. Rund eineinhalb Stunden bei kleiner Hitze köcheln lassen.
  6. Die Champignons in den Bräter geben und weitere zwanzig Minuten köcheln.
  7. Ein wenig Flüssigkeit entnehmen, mit der Maisstärke verrühren und die Mischung wieder in den Bräter geben. Alles gut vermengen, sodass die Sauce bindet.
  8. Den Speck würfeln und kross anbraten. Kurz vor dem Servieren über das Gericht streuen.

Benötigt werden für die „Hooriche“:

• 1 kg Kartoffeln, roh
• 500 g Kartoffeln, gekocht und geschält
• 50 ml Milch
• 1 EL Butter
• 3 Eier
• 3 EL Kartoffelmehl
• Etwas Salz

Kartoffelkloeße auf Teller

Zubereitung:

  1. Die rohen Kartoffeln mit einer Reibe wie für Reibekuchen reiben. Die Masse kurz durchspülen und dann mit Hilfe eines Küchentuchs aus Leinen oder Baumwolle gut auswringen.
  2. Die Milch aufkochen, mit den gekochten Kartoffeln vermengen und zu einem Brei stampfen.
  3. Den Kartoffelbrei und die geriebenen Kartoffeln gut vermischen, die Eier unterkneten und das Kartoffelmehl hinzugeben, bis ein fester, nicht klebriger Teig entsteht. Gegebenenfalls noch etwa Stärke zufügen.
  4. Die Hände anfeuchten und etwa tennisballgroße Klöße formen.
  5. Wasser in einem großen Topf aufkochen, dann die Hitze reduzieren. Die Klöße im nur leicht siedenden Wasser 30 Minuten köcheln.

Weingenuss zum deutsch-französischen Menü: Was passt besser als dieser?

Die Kombination aus Kartoffelklößen und Coq au vin schmeckt einfach herrlich. Noch besser gelingt der Genuss jedoch mit dem passenden Wein. Hier eignet sich kaum ein Tropfen besser als jener, den Friedrich Wilhelm Becker unter dem Namen Grenz&Wertig auf den Markt gebracht hat. Die Weinberge des Winzers liegen sowohl in Frankreich als auch in Deutschland. In seinem Rotwein vereint er Cabernet Cubin, Portugieser sowie Dornfelder. Der perfekte Wein zum deutsch-französischen Hauptgang.

Abgesehen von diesem Wein eignen sich sortenreine Spätburgunder aus Deutschland oder französische Cuvées mit Syrah sehr gut als Begleiter.

Der urdeutsche Spätburgunder harmoniert bestens zum Rezept


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Mit der typisch französischen Rebsorte Syrah dem Rezept pfeffrige Würze verleihen


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