Grill-Rezept: Forelle mit herbstlicher Füllung

 

Zum Herbstanfang grillt meist nur noch, wer sich Glut, Rost und Zange mit Leib und Seele verschrieben hat. Dass sich der Weg zum Grill jedoch auch für alle anderen lohnt, beweist dieses leckere Fischgericht, das mit dem Hokkaido-Kürbis sogar einen Star der grauen Jahreszeit zu bieten hat. Wer will, kann den Fisch auch im Ofen zubereiten – auf dem „richtigen“ Grill jedoch wird er krosser.

 

Zutaten

 

  • 2 Forellen, geschuppt, gewaschen und ausgenommen
  • ½ kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 100g Schlagsahne
  • 1 Bio-Zitrone
  • Getrocknete Kräuter (Kombi-Tipp: Oregano, Thymian, Basilikum, Rosmarin und Majoran)
  • Olivenöl
  • Meersalz
  • Pfeffer
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    Ebenfalls benötigt

    • je Fisch eine spezielle Fisch-Grillzange
    •  

      Zubereitung

       

      Zunächst die Fische gründlich abwaschen und mit einem fusselfreien Tuch abtupfen. Von innen und außen salzen sowie pfeffern. Die Zitrone heiß waschen, die Schale abreiben und in einem kleinen Schälchen aufbewahren. Die Zitrone auspressen und den Saft ebenfalls beiseitestellen. Den Hokkaido-Kürbis halbieren, entkernen und schälen. Das Kürbisfleisch in einem Topf mit gesalzenem Wasser garen.

      Jeden Fisch mit ein wenig Zitronensaft beträufeln. Die garen Hokkaido-Stücke mit der Schlagsahne in ein hohes Gefäß geben und gründlich pürieren. Mit der Kräutermischung, Salz und etwas Pfeffer abschmecken.
      Die Fische mit der Hokkaido-Sahne-Creme füllen. Zwei Fisch-Grillzangen mit Olivenöl bepinseln und die Fische jeweils hineinlegen.

      Die Grillzangen mit den Forellen auf den heißen Grill geben und für etwa zwanzig Minuten grillen. Dabei mehrfach wenden.

       

      Extra-Tipp:

      Die Forellen sind gar, wenn die Rückenflosse ohne große Mühe abgezogen werden kann. Auch hilft es, den Fisch etwa in der Mitte mit einem Messer vorsichtig einzustechen und das Fleisch zu begutachten. Es sollte weiß und nicht glasig aussehen.

       

       

      Weinempfehlung: Mildes Gericht schätzt charaktervolle Begleiter

       

      Hokkaido-Kürbis und Forelle passen auch deshalb so gut zusammen, weil sie sich mit ganz ähnlichen Weinen verstehen. Die Milde beider Komponenten kommt an der Seite mineralisch-eleganter Tropfen mit leichter Frucht am besten zur Geltung.
      Hier empfiehlt sich in jedem Fall ein Weißwein – denn rote Tropfen dominieren Kürbis und Süßwasserfisch oft zu sehr. Mit einem Riesling, Silvaner, Chardonnay oder auch einem Grünen Veltliner machen Grillmeister zur herbstlichen Forelle alles richtig.

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