Winzerview: 14 Fragen an Bodega Casa Castillo

Winzerview Weingut Casa Castillo

Winzerview Weingut Casa Castillo

Jose Maria Vincente Sánchez-Cerezo, Winzer und Inhaber des spanischen Weinguts in der Region Jumilla, hat den Betrieb seiner Familie 1995 übernommen und war so nett, unsere 14 Fragen im Winzerview zu beantworten.

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Wie weit reichen Ihre Erinnerungen an das Leben auf dem Weingut zurück?
Freiheit! Du bist dein eigener Chef. Deine Arbeit ist vielseitig und unterschiedlich. Je nach Jahreszeit stehen andere Aufgaben an.

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Was macht Ihnen an Ihrem Job besonders viel Freude?
Im Kontakt mit der Natur zu sein und die Harmonie zwischen dem Ort, den Pflanzen und den Tieren zu spüren. Alles bildet eine ausgeglichene Einheit. Wir entwickeln eine Agrikultur, damit alles im Gleichgewicht ist. Wir stehlen nicht von der Natur und den Bergen, sondern wir passen unsere Weinberge an die Umgebung an, um die jeweilige Landschaft zu imitieren.

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Wie sieht Ihr typischer Tag auf Ihrem Weingut aus?
Ich stehe sehr früh auf und mit den ersten Sonnenstrahlen bin ich im Weinberg. Als erstes koordiniere ich die Arbeitsgruppen und später prüfe ich die Entwicklung des Pflanzenzyklus der Reben.

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Was ist das Besondere an Ihrer Region?
Trotz des relativ trockenen Klimas haben wir eine große Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren, die eine mediterrane Umgebung im Einklang mit ihrer Umwelt bilden. Alles befindet sich im Gleichgewicht.

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Was ist das Besondere an Ihrem Weingut?
Alle Weinberge wurden von meinem Großvater, meinem Vater und mir angelegt. Von Beginn an lag der Schwerpunkt auf der Herstellung von Weinen höchster Qualität, die ein ausgewogenes Verhältnis von Böden, Pflanzsystemen und Kultursorten anstreben. Es ist ein Paradies!

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Was weiß fast niemand über Ihr Weingut und worauf sind Sie besonders stolz?
Besonders erwähnenswert ist vor allem die Alterungsfähigkeit der Weine von Casa Castillo. Diese Eigenschaft spricht für die Qualität der Reben und der Böden und kann mit önologischen Methoden nicht erreicht werden.

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Wie viele verschiedene Weine produzieren Sie im Jahr?
Sieben Weine unter der Marke Casa Castillo und einige exklusive Abfüllungen wie Finca La Tercia für Silkes Weinkeller.

Winzerview Weingut Barbanera

Winzerview Weingut Barbanera

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Gibt es bei Ihnen zuhause nur Weine vom eigenen Weingut oder probieren Sie auch gerne einmal etwas Anderes?
Die Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich ein echter Fan der großen Weine der Welt bin – unabhängig von ihrer Art und ihrer Herkunft, solange sie treue Vertreter ihrer Region sind und bei ihrer Produktion lediglich Techniken mit geringen önologischen Eingriffen angewendet werden sowie die Erhaltung der Umwelt und der Böden angestrebt wird. Derzeit lagere ich mehr als 3000 Flaschen von Champagner bis Jerez und von Argentinien bis Mosel.

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Auf welchen Wein sind Sie besonders stolz und warum?
Einerseits die Weine, die ich aus relativ jungen Reben herstelle. Dabei erzielen wir mit einem hohen Ertrag gute Qualitäten. Andererseits der Casa Castillo Pie Franco. Dieser Wein stammt vom ersten unserer Weinberge, den mein Großvater 1942 anpflanzte und der uns als einen weltweit angesehenen Produzenten positioniert hat.

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Und wie genießen Sie diesen Wein am liebsten?
Bei gemeinsamen Essen mit Kunden und Freunden, die auf unserem eigenen Hof stattfinden. Das Ambiente des Ortes und die Esskultur bilden eine großartige Verbindung, um die Weine zu genießen.

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Wie viele Flaschen füllen Sie im Jahr ab?
Zwischen 300.000 und 340.000 Flaschen pro Jahr. Das mag für einen Kleinproduzenten viel erscheinen, aber jede einzelne verkaufte Flasche stammt von unseren eigenen Weinbergen, die unter den Vorgaben der ökologischen Landwirtschaft bewirtschaftet werden. Alle Vorgänge und Prozesse werden von uns selbst kontrolliert. Wir bewirtschaften insgesamt 150 Hektar mit sehr geringen Erträgen, um das Weingut zu versorgen.

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Seit wann arbeiten Sie mit Silkes Weinkeller zusammen und wie kam es dazu?
Im Jahr 2003 begann unsere bis heute anhaltende Beziehung zu Silkes Weinkeller mit der internationalen Weinmesse ProWein. Die gemeinsamen Projekte ließen uns zusammenwachsen und über die Jahre entstand eine Freundschaft mit den Mitgliedern des Teams von Silkes Weinkeller.

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Was ist für Sie das Besondere an der Zusammenarbeit mit Silkes Weinkeller?
Die Beziehung zu Silkes Weinkeller basiert auf Vertrauen, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit sowie einer engen und regen Kommunikation.

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Sie waren bei Silkes Weinmesse dabei. Wie hat es Ihnen gefallen?
Es ist ein wichtiges Event, das es uns ermöglicht, den Endkunden in einem sehr gut geeigneten Rahmen unsere Weine näherzubringen und ihnen das Konzept unseres Weinguts vorzustellen.

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