Immer mehr Menschen greifen auf die alkoholfreie Variante des Sekts zurück. Wieso das „schäumendes Getränk aus alkoholfreiem Wein“ im Trend liegt und viele begeistert.

Genuss ohne Reue: Alkoholfreier Sekt liegt im Trend

Sekt gilt als idealer Genussmoment zu besonderen Erlebnissen, Feierlichkeiten und bei einzigartigen Momenten. Nicht immer jedoch ist sein Alkoholgehalt ein gern gesehener Gast im Glas. Immer mehr Verbraucher kehren ihm den Rücken und erzeugen eine starke Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen. Gut, dass der Markt diesem Wunsch gerecht werden kann.

Alkoholfreier Sekt – Geschmack ohne Geschmacksträger?

Der kritische Betrachter weiß: Ein Sekt erhält sein aromatisches Potenzial auch aufgrund des enthaltenen Alkohols. Dieser nämlich fungiert – ähnlich wie Fett in Speisen – als Geschmacksträger. Kein Wunder, dass die Frage nach aromatischen Kompromissen bei alkoholfreiem Sekt häufig gestellt wird.

Alkoholfreier Sekt im Glas

In der Tat mussten sich die Hersteller etwas einfallen lassen, um dem Sekt seinen Alkohol, aber nicht seine Aromatik zu entziehen. Moderne Herstellungsverfahren wie Vakuumdestillation spielen hier eine entscheidende Rolle – aber auch die Kohlensäure im Sekt übernimmt eine wichtige geschmacksgebende Funktion.

Nicht zu vergessen sind dabei auch die verwendeten Rebsorten. Für alkoholfreien Sekt greifen Hersteller gerne auf facettenreiche Bukett-Sorten zurück, da diese an und für sich viel Potenzial in das Getränk bringen. Gute Beispiele sind Gewürztraminer oder auch Sauvignon Blanc.

Zahlen: Alkoholfreier Sekt ist begehrt

Eine Vielzahl unterschiedlichster Ursachen befeuert die Bewegung hin zu alkoholfreien Tropfen: Verstärktes Gesundheitsbewusstsein, ein besonderer Blick auf Kalorien und auch Steuern lassen den alkoholfreien Sekt international profitieren. Für den Verbraucher spielen auch zuckerreduzierte Tropfen eine Rolle, denn er möchte Genuss und Gesundheitsbewusstsein vereinen. Hersteller setzen daher bewusst auf diesen Wachstumsmarkt.

Begehrter alkoholfreier Sekt - Genuss im Trend

Heute werden jährlich etwa 15 Millionen Flaschen alkoholfreien Sekts produziert. Ihr Marktanteil liegt bei soliden fünf Prozent, Tendenz steigend. Wer sich weinrechtlich mit alkoholfreiem Sekt befasst, wird zudem eines bemerken: Er darf eigentlich gar nicht so heißen. Die offiziell korrekte Bezeichnung lautet „schäumendes Getränk aus alkoholfreiem Wein“. Diese Tropfen dürfen einen Alkoholgehalt von nicht mehr als 0,5 Volumenprozent haben.

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