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    Spätburgunder
    Deutschland
    trocken

    Farbe und Duft mit grazilem Anmut

    Im Glas zeigt der Manz Oppenheimer Herrenberg Spätburgunder Réserve ein dichtes Rubinrot mit leicht aufhellendem Rand. In der Nase entfaltet sich ein vielschichtiges Aromabild. Im Zentrum steht die Frucht süßer, schwarzer Kirsche, begleitet von Cassis und reifer Blaubeere. Diese dunkelbeerige Aromatik wird von einer kühlen, mineralischen Note unterlegt, die den steinigen Ursprung der Lage widerspiegelt. Die Anmutung wirkt burgundisch, mit tiefgründiger Finesse und klarer Kontur. Am Gaumen setzt sich dieses Bild fort: Die Frucht zeigt sich dicht und präzise, getragen von einer feingliedrigen Tanninstruktur mit Biss, die Struktur und Länge verleiht, ohne den Wein schwer wirken zu lassen. Die Säure bleibt ruhig, aber tragend und führt die Aromen in einen langen, intensiv fruchtgeprägten Nachhall.


    Speisen und Anlässe

    Der Manz Oppenheimer Herrenberg Spätburgunder Réserve  ist ein Rotwein für die feine Küche und Gerichte mit Raffinesse. Zu Fleisch oder Fisch empfiehlt sich ein rosa gebratenes Lammkarree mit Kräutern oder ein im Ofen gegartes Entenbrustfilet mit feiner Jus. Auch ein klassisches Rinderfilet mit Wurzelgemüse findet in der dichten Frucht und den feinen Tanninen einen idealen Partner. Vegetarisch harmoniert ein Pilzragout aus Steinpilzen oder Pfifferlingen mit cremiger Polenta, dessen erdige Aromatik vom burgundisch anmutenden Pinot aufgegriffen wird. Vegan passt ein geschmorter Gemüsetopf mit Auberginen, Pastinaken und Zwiebeln in Rotweinsauce. In allen Kombinationen bleibt der Wein präzise, stützt die Gerichte mit seiner Struktur und zieht sich nie in den Hintergrund zurück, ohne dominant zu wirken.

    Profil, Lagerfähigkeit und Positionierung

    Der Manz Oppenheimer Herrenberg Spätburgunder Réserve vereint alles, was einen großen deutschen Pinot ausmacht: niedrige Erträge, selektive Lese, ein von Steinen geprägtes Terroir und ein Ausbau, der der Rebsorte Raum gibt. Die Kombination aus süßer schwarzer Kirsche, Cassis, reifer Blaubeere, mineralischem Kern und feingliedrigem Tannin macht ihn zu einem Spätburgunder mit internationaler Ausstrahlung und klarer Herkunft. Das hohe Lagerpotenzial, das das Weingut diesem Wein zuschreibt, zeigt sich in der Spannung zwischen Reife und Frische, die der 2015er heute bereits eindrucksvoll darstellt und in den kommenden Jahren weiter verfeinern wird. Als limitierte Réserve nimmt er innerhalb der Manz-Kollektion eine Spitzenposition ein und richtet sich an Weinliebhaber, die bei deutschem Spätburgunder Tiefgang, Finesse und eine unverwechselbare Handschrift suchen.

    Zum Wein

    enthält Sulfite  ‐  13,5 % vol. Alkohol Weingut Manz GbR Lettengasse 6 55278 Weinolsheim Deutschland E-Mail: weingut@manz-weinolsheim.de

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    Sauvignon Blanc
    Frankreich
    trocken

    Farbe und Duft mit Loire-Signatur

    Im Glas zeigt der Domaine La Croix-Canat Sancerre Blanc Vendangette ein helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase wirkt der Wein zunächst kühl und glasklar. Zitrusfrucht im Singular, Zitrone, setzt den Auftakt, gefolgt von grüner Birne. Eine feine Note von weißer Blüte legt sich darüber und verleiht dem Duft Eleganz. Im Hintergrund zeigt sich eine kühle, steinig anmutende Mineralik, wie sie für Sauvignon Blanc von Kalk- und Silexböden der Region typisch ist. Am Gaumen bleibt der Wein straff und geradlinig. Die Säure ist präzise, trägt die Frucht bis in den Nachhall und wird von einem zarten Schmelz aus dem Ausbau auf der Feinhefe begleitet. Der Gesamteindruck ist klar, ruhig und von einer salinen Nuance im Finale geprägt, die die Herkunft aus Sancerre erkennbar macht.

    Speisen und Anlässe

    Der Domaine La Croix-Canat Sancerre Blanc Vendangette eignet sich als verlässlicher Begleiter der klassischen französischen Küche. Zu Fleisch oder Fisch empfiehlt sich ein pochiertes oder in der Pfanne gebratenes Forellenfilet mit feiner Kräutersauce. Sehr stimmig ist auch die Kombination mit Ziegenkäse aus dem Loire-Gebiet, etwa einem gereiften Crottin. Vegetarisch harmoniert ein Risotto mit grünem Spargel und einem Hauch Zitrone. Vegan passt ein lauwarmer Salat aus Fenchel, grünem Apfel und gerösteten Mandeln. Die klare Struktur, die kühle Frucht und die feine Mineralität des Weines stützen diese Gerichte, ohne sie zu überlagern, und machen ihn zugleich zu einer souveränen Wahl als Aperitif.

    Profil, Ausbau und Positionierung

    Der Domaine La Croix-Canat Sancerre Blanc Vendangette verkörpert die klassische Stilistik eines modernen Sancerre: rebsortenreiner Sauvignon Blanc, kühl vergoren im Edelstahltank, mit einem Ausbau auf der Feinhefe, der Fülle gibt, ohne die Frische zu mindern. Die Kombination aus kalkgeprägten Lagen und Silex-Anteilen bringt eine Verbindung aus Zitrusfrische, feiner Frucht und markanter Mineralität hervor. Im gehobenen Segment der Loire-Weißweine positioniert sich dieser Sancerre als präziser, terroirbetonter Wein, der Kennern eine klare Orientierung bietet. Er verbindet Eleganz, Struktur und ein animierendes Säurespiel und empfiehlt sich sowohl für den unmittelbaren Genuss als auch für eine kurze Reifung von zwei bis drei Jahren, in der sich seine Komplexität weiter entfaltet.

    Zum Wein

    enthält Sulfite  ‐  12,5 % vol. Alkohol Domaine La Croix Canat 55 Rue René Couard 58150 Pouilly-sur-Loire Frankreich E-Mail: contact@tinel-blondelet.com

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    Sangiovese
    Italien
    trocken

    Farbe und Duft in klassischer Brunello-Stilistik

    Im Glas zeigt der Selva del Cavaliere Brunello ein dichtes Rubinrot mit leicht aufgehelltem Rand. Die Nase öffnet sich mit reifer Kirsche im Mittelpunkt, dahinter liegt eine dunklere Beerenfrucht. Getrocknete Kräuter und ein Hauch Tabak ergänzen das Bild und verweisen auf die Reife im Holz. Mit Luft treten dezente Noten von getrockneter Pflaume und eine feine, balsamische Andeutung hinzu. Am Gaumen wirkt der Wein klar strukturiert, mit präsenten, jedoch gut gereiften Tanninen. Die Säure bleibt lebendig und führt die Frucht präzise bis in das lange Finale. Eine Spur Leder und eine feine, würzige Holznote unterstreichen die Herkunft aus Montalcino, in der Sangiovese grosso auf kalkhaltigen und steinig geprägten Böden seine typische Tiefe und Länge entwickelt.

    Begleiter der klassischen Küche

    Der Selva del Cavaliere Brunello steht für den gehobenen Tisch und harmoniert mit kraftvollen Gerichten. Zu Fleisch oder Fisch bietet sich ein langsam geschmortes Rinderragout mit Polenta an oder ein im Ofen gegarter Lammrücken mit Kräutern und Knoblauch. Die Struktur des Weines trägt diese Zubereitungen mit Ruhe und Präsenz. Vegetarisch empfiehlt sich eine Lasagne mit Pilzragout aus Steinpilzen und gereiftem Hartkäse, deren herzhafte Tiefe von der Tanninstruktur des Brunello aufgegriffen wird. Vegan passt ein geschmorter Gemüseeintopf mit Auberginen, Tomaten und schwarzen Oliven, der durch die Säure und Würze des Weines an Klarheit gewinnt. In allen Varianten bleibt der Selva del Cavaliere Brunello 2018 fokussiert, wirkt nie laut und zeigt ein ruhiges, vertrautes Profil am Tisch.

    Profil, Stil und Positionierung

    Der Selva del Cavaliere Brunello verkörpert die Linie eines Hauses, das Montalcino seit Jahrzehnten mitprägt. Die Kombination aus ausgewählten Parzellen auf zwei Hängen, exklusiver Konzentration auf Sangiovese grosso und einer langen Reife im Keller schafft einen Brunello mit klarer Herkunftssignatur. Er richtet sich an Kenner, die bei Brunello eine Verbindung aus Dichte, Frische und Reifepotenzial suchen. Die feine Balance zwischen Frucht, Säure und Tannin erlaubt den Genuss heute und verspricht eine stimmige Entwicklung in den kommenden Jahren. In einem hochwertigen Sortiment nimmt dieser Wein die Rolle eines klassischen, strukturierten Toskana-Rotweins ein, der sowohl im Keller als auch im Glas Verlässlichkeit, Ernsthaftigkeit und die gewachsene Stilistik der Tenute Silvio Nardi widerspiegelt.

    Zum Wein

    enthält Sulfite  ‐  14,5 % vol. Alkohol Tenute Silvio Nardi S.S. Localitá Casale del Bosco 53024 Montalcino, Province of Siena, Italien E-Mail: info@tenutenardi.com

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    Merlot
    Italien
    trocken

    Farbe und Duft

    Im Glas zeigt der Campo al Pero Zephyro Bolgheri ein dunkles Rubinrot mit dichter Mitte und leicht purpurnem Saum. In der Nase entfaltet sich ein klares, zugleich vielschichtiges Bild. Reife Kirsche steht im Vordergrund, begleitet von dunklen Waldbeeren. Schwarze Beere im Singular, Brombeere, ist deutlich erkennbar. Dazu treten florale Anklänge, die an Rosenblüte erinnern, und feine Noten aromatischer Kräuter, wie sie aus der von Macchia geprägten Umgebung der Bolgheri-Lagen bekannt sind. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die Reinheit der Frucht und lässt den Duft ungeschminkt erscheinen. Am Gaumen wirkt der Wein harmonisch und warm, mit saftiger Frucht und einer würzigen Komponente, die den mineralisch geprägten Böden entspricht. Die Tannine sind fein, gut eingebunden und tragen die Aromatik in einen anhaltenden, geschmacklich präsenten Nachhall.

    Am Tisch

    Der Zephyro ist als Bolgheri-Rotwein ein vielseitiger Begleiter der gehobenen, aber bodenständigen Küche. Zu Fleisch oder Fisch empfiehlt sich eine Auswahl toskanischer Wurst- und Schinkenspezialitäten oder ein Schmorgericht vom Rind, dessen Tiefe durch die Cuvée stimmig aufgegriffen wird. Pastagerichte mit intensiven Saucen, etwa mit Wildragout, finden in der Kombination aus Merlot und Cabernet einen tragfähigen Partner. Vegetarisch harmoniert ein Pilzragout mit Polenta oder eine Lasagne mit Gemüse und gereiftem Hartkäse. Vegan passt ein Ofengericht aus Auberginen, Paprika und Tomaten mit Kräutern. Der Zephyro  begleitet die Speisen mit seiner warmen, aber strukturierten Art und zeigt dabei den typischen, leicht maritim geprägten Charakter seiner Herkunft.

    Stilistik, Ausbau und Positionierung

    Der Campo al Pero Zephyro verkörpert die Philosophie eines kleinen, familiengeführten Gutes, das seine juristische Vergangenheit gegen die Langsamkeit des Weinbaus eingetauscht hat. Die drei Rebsorten werden getrennt vergoren, mit etwa zehn Tagen Maischestandzeit in Edelstahltanks, um Frucht und Struktur in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Der anschließende Ausbau über sechs Monate im Stahltank und die weitere Flaschenreife von rund vier Monaten erhalten die Klarheit der Cuvée und unterstreichen den Anspruch auf Zugänglichkeit und Herkunftstreue. Mit einem Alkoholgehalt von vierzehn Volumenprozent, einem Lagerpotenzial von fünf bis sieben Jahren und der klaren Herkunftsbezeichnung Bolgheri positioniert sich der Wein im anspruchsvollen Segment moderner, doch klassisch fundierter toskanischer Cuvées. Für Kenner, die Merlot und Cabernet in mediterraner Ausprägung schätzen, bietet dieser Bolgheri eine verlässliche, charaktervolle Wahl mit erkennbarer Handschrift und bewusster, nachhaltiger Bewirtschaftung der Rebgärten.

    Zum Wein

    enthält Sulfite  ‐  14 % vol. Alkohol Azienda Agricola Campo Al Pero S.S. Via del Casone Ugolino, n. 12 57022 Castagneto Carducci (LI) Italien E-Mail: campoalpero@cerbaropiccoli.it

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    Primitivo
    Italien
    halbtrocken

    Der Zolla GOLD Primitivo di Manduria Vigne Vecchie stammt aus den ältesten Parzellen der Kellerei, in denen die Reben traditionell als Alberello – freistehende Buschreben – erzogen werden. Diese historische Anbauweise prägt Apulien seit Jahrhunderten. Die niedrigen, robusten Rebstöcke wachsen ohne Drahtrahmen, trotzen Wind und Trockenheit und tragen nur wenige, besonders konzentrierte Trauben. In Manduria und Sava wurzeln sie in ziegelroten Böden, reich an Eisenoxiden, über einem kalkhaltigen Untergrund. Dazu kommen zwei kühlende Meereswinde, die trotz heißer Sommer ein ausgewogenes Mikroklima schaffen. All diese Faktoren formen einen Wein von außergewöhnlicher Tiefe und regionaler Identität.

    Zum Wein

    enthält Sulfite  ‐  15 % vol. Alkohol Farnese Vini SRL Via dei Bastioni 66026 Ortona CH Italien E-Mail: info@fantinigroup.it

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    Trincadeira
    Spanien
    trocken

    Im Glas zeigt der Camino de los Arrieros ein leuchtendes Rubinrot mit granatroten Reflexen. Das Bukett duftet nach roter Kirsche, wilder Erdbeere und getrockneter Kräuterwürze, untermalt von feiner Mineralität und einer Spur schwarzer Olive. Am Gaumen entfaltet sich ein harmonisches Spiel aus frischer Frucht, feingliedriger Säure und seidig eingebundenen Tanninen. Der Wein wirkt kühl, klar und geradlinig, zugleich elegant und von einer subtilen Tiefe getragen, die den unverfälschten Stil des Winzers erkennen lässt.

    Sicherer Begleiter

    Der Camino de los Arrieros begleitet hervorragend mediterrane und iberische Klassiker wie Tapas mit Jamón Ibérico, geschmorte Lammkeule, Pilzrisotto oder würzigen Manchego. Auch zu modernen Gemüsegerichten oder einem festlichen Menü mit Freunden entfaltet er seinen Charakter. Dank seiner Balance zwischen Frucht und Struktur eignet er sich sowohl als Speisenbegleiter als auch als Solist für ruhige Genussmomente.

    Die Visitenkarte Arribes 

    Der Camino de los Arrieros vereint handwerkliche Präzision, alte Rebstöcke und seltene Rebsorten zu einem authentischen Ausdruck der Region. Sein nachhaltig gepflegter Ursprung, die spontane Vergärung und der zurückhaltende Holzeinsatz verleihen ihm eine unverwechselbare Persönlichkeit. Nur kleine Mengen erreichen den Markt – ein Wein für Kenner, die Ursprünglichkeit und Eleganz gleichermaßen schätzen.

    Zum Wein

    enthält Sulfite  ‐  12 % vol. Alkohol Alvar de Dios C. Higinio Crespo, 29 49154 El Pego, Zamora Spanien E-Mail: hola@alvardedios.com

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