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R. López de Heredia - Viña Tondonia

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R. López de Heredia Viña Tondonia, gegründet 1877, ist die älteste Kellerei in Haro. Dort in der Hauptstadt von Rioja Alta nahm der Riojawein seinen Ursprung. Die romantische Geschichte des Weinguts verzaubert Reisende bis heute in eine andere Zeit.

Alles begann beinah durch einen Zufall

Armand Heff, der Urgroßvater von Maria José López de Heredia, war der Gründer von R. López de Heredia Viña Tondonia. In Chile geboren, kam er 1870 im Alter von vierzehn Jahren nach Spanien, um eine von Jesuiten geleitete Schule zu besuchen. Im zweiten Jahr verließ er die Schule, um in einem monarchischen Krieg zu kämpfen. Mit dem Scheitern des Krieges gelangte er nach Frankreich. Dort studierte er an einer Universität für internationalen Handel. Nebenbei arbeitete er in einer Firma, die zwischen Frankreich und Spanien mit Gerste, Weizen und Wein handelte. Als die Firma zu stagnieren begann, dauerte es nur noch kurze Zeit, bis sie Bankrott vermeldete. Zwei der damaligen Gläubiger boten Armand Heff Arbeit an. Er nahm das Angebot an. Nun verlagerte sich sein Lebensmittelpunkt nach Spanien. Er ging nach Haro. Dort lernte er eine Frau kennen, heirate sie und kehrte nie nach Chile zurück. Seinen Traum vom Weinbau verwirklichte der mutige junge Mann, indem er als erster in Haro eine Bodega gründete. 143 Jahre später: R. López de Heredia Viña Tondonia lebt durch seine Urenkelin Maria weiter. Ihre Philosophie fußt strikt auf den Grundsätzen ihres Urgroßvaters.

„Unsere Technologie ist die Geduld“, sagt Maria José López de Heredia

Alle Erben wiederstanden und wiederstehen etwaigen Moden. Seit der Gründung des Weinguts 1877 bereitet die Familie López de Heredia Weine her nach altbewährter Manier. Edelstahltanks suchen Besucher vergebens, entdecken dafür aber etwas, was es heute kaum noch in kleinen oder großen Weingütern zu erblicken gibt: Liebe zum Handwerk. Im oberen Bereich der Kellerei, einem großen Raum deren Decke ewig hoch erscheint, stehen rießige dunkelbraune Fässer. Daneben steht eine uralte Presse, mit der Maria bis heute arbeitet. Verrostete und von Spinnweben umwobene Werkzeuge hängen an der Wand. Der dunkle und feuchtkühle Raum riecht nach Hefe, Trauben und Wein. Es scheint, als sei hier die Zeit stehen geblieben. Nebenan arbeiten Männer in der hauseigene Küferei. Sie beschlagen die 150 Jahre alten Fässer der Bodega. Die Fässer aus Eiche verwendet die Familie seit jeher wieder und wieder.

Im Gewölbekeller ist es immer Nacht

Nur wenige Glühbirnen pendeln im Luftzug der geöffneten Eisentüren an den Mauern herab. Durch den Weinkeller graben sich Gleise in den Steinboden. Sie dienen als Hilfe zum Transportieren schwerer Güter. Jede Ecke füllen große wie kleine mit Wein gefüllte Eichenfässer und volle Flaschen, die aussehen als hätte sie Marias Urgroßvater einmal dorthin gelegt. Am Ende des längsten Ganges ist eine Tür, die nach draußen hinter das Weingut führt. Oft geht Maria durch die Tür, tritt ein paar Schritte vor und stoppt an dem Geländer. Direkt unter ihr verläuft die Ebro. Der Fluss trennt sie von ihren Weinbergen auf der anderen Seite.

Die Ebro umschließt die Weinberge von R. López de Heredia Viña Tondonia

Der runde Weinberg liegt im Norden von Haro. Die Form war Namensgeber der Bodega. „Rund“ bedeutet im lateinischen „Tondon“. „Und Tondon-ia bedeutet Trauben aus Tondon“, erklärt Maria. Die alten Reben Viura, Malvasía, weißer und roter Garnacha, Tempranillo, Graciano und Mazuelo bewahren seit 130 Jahren den Charakter von La Rioja. Maria ist stolz darauf, dass sie auch heute noch auf sehr traditionelle Techniken im Weinberg setzt. Alles geschieht im Einklang mit der Natur. Die Weine prägen Böden aus Ton und Kalkstein. Das Klima ist kontinental mit dramatischen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Kurz vor der Ernte von August bis Oktober ist alles möglich. Die Weine porträtieren das Terroir mit Finesse, Kontrast, Frische und Charakter. Ein ideales Zusammenspiel, um Weine mit hohem Lagerpotenzial auszubauen.

Tradition bleibt für immer ihre Moderne

Zu guter Letzt baut Maria die Weine so aus, wie es schon ihr Urgroßvater es tat. Dazu gehört auch, die Flaschen nach dem Füllen in das markante Drahtnetz (Alambre) zu hüllen. Früher war das ein Qualitätsmerkmal. Denn Weine in der Alambre garantierten keine Manipulation durch Billigweine. Auch die Etiketten sehen aus wie zu Uropaszeiten. Damals zeichnete er den Turm seines Hauses und signierte das Papier.

Gründer Armand Heff führte im vorletzten Jahrhundert ein Leben voller Fantasie, Ehrlichkeit, Beständigkeit und Abenteuer. Er schuf die Weine, die La Rioja bis heute auszeichnen. All seine Werte spiegelt auch Marias in ihren Riojaweinen wider. Die Bodega R. López de Heredia Viña Tondonia bleibt vermutlich für immer ein romantisches und verträumtes Weingut wie aus einem zeitlosen Märchen.

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