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Domaine des Bosquets Gigondas Réserve 2018

Auf den Merkzettel

Steckbrief

Weinart
Rotwein
Geschmack
trocken
Weinstil
würzig, harmonisch, komplex
Land
Frankreich
Anbaugebiet
Rhône
Weingut
Domaine des Bosquets
Rebsorte
Grenache, Syrah, Mourvèdre, Cinsault
Appellation
Gigondas AOC
Jahrgang
2018
Trinkempfehlung
Mindestens bis 15 Jahre nach der Lese
Ausbau
Holzfass
Temperatur
16-18 °C
Alkoholgehalt
14,5 % vol
Säure
3,3 g/l
Restzucker
<0,5  g/l
Inhalt
0.75l
Verschlussart
Korken
Artikelnummer
FR23343
Allergene
enthält Sulfite
  • Weinbeschreibung & Verkostungsnotiz
    • Reserve-Qualität
    • Vollblutwinzerwein
    • Große internationale Resonanz

    Die traditionelle Cuvée des Anwesens wird jetzt unter dem Label Réserve veröffentlicht, und der Gigondas Réserve 2018 ist eine Mischung aus 45% Grenache, 30% Syrah, 20% Mourvèdre und dem Rest Cinsault, die in einer Mischung aus Tank und Fass reifen. Dieser mittel- bis vollmundige, elegante und nahtlose Wein besticht mit Aromen von schwarzen Himbeeren, weiße Blüten, Weihrauch und asiatischen Gewürznoten. Es hat zwar nicht ganz die Kraft der Spezial Cuvées des Weinguts, aber in Bezug auf Eleganz und Komplexität steht er diesen in nichts nach. Übersetzung Jeb Dunnuck

    Gigondas ist zurzeit sicher das aufregendste Anbaugebiet Frankreichs. Die Winzer dort konnten ihre Wahrnehmung als 'Junior Chateauneuf' abgeschütteln und produzieren feine Rotweine. Sie arbeiten die besonderen Naturprivilegien der Terroirs besonders heraus. Vollblutweinmacher Julien Bréchet verkörpert diesen neuen Zeitgeist. Mit seinem Weingut Domaine des Bosquets ist er einer der "wahren Stars" (Vinous) der Appellation an der südlichen Rhône. Eigentlich hatte er vor, Ralleyfahrer zu werden. Er war ein vielversprechendes Talent in der Szene. Ein Unfall brachte ihn zum Weingut zurück. Er begann Wein zu machen mit dem gleichen Ehrgeiz, mit dem er Rennen fuhr. Und auch hier bewies er großes Talent. Nun macht er beides. Seine fruchtbetonten Weine begeistern eine stetig wachsende Fangemeinde. Sie sind mittlerweile die Benchmarkweine der Appellation. Die Kritiker sprechen von einem "fabelhaften Weingut, dessen einziges Limit der Himmel ist" (Jeb Dunnuck).

    Gigondas in einem qualitativen Ausnahmezustand

    Schon sein Einstiegswein Domaine des Bosquets Gigondas Réserve bietet ein Potpourri an Aroma und ein beachtliches Volumen. Die traditionelle Gigondas Cuvée bringt der Winzer seit Jahrgang 2017 unter dem Label Réserve auf den Markt. Darüber stehen - normalerweise – nur noch einige (erheblich teurere) Einzellagen–Cuvées. Im aktuellen Jahrgang 2018 jedoch hat der Gigondas Réserve eine herausragende Qualität. Dieser Wein von der südlichen Rhône ist eine klassische Cuvée aus Grenache, Syrah, Mourvèdre und Cinsault. Er reifte über achtzehn Monate in Eichenholzfässern unterschiedlicher Größen und Betontanks.

  • Domaine des Bosquets
    2 Chemin des Bosquets
    84190 Gigondas
    Frankreich

    • Ausschließlich Handlese
    • Biodynamischer Weinbau
    • Herausragende Terroir Vielfalt

    Schon seit dem 17. Jahrhundert steht die heutige Domaine des Bosquets in Gigondas. Das Haus verließ die Hände der Familie zwischenzeitlich, kehrte jedoch später wieder zurück. Heute steht Julien Bréchet an der Spitze des Guts. Er strebt mit seinen Weinen nach besonderem Erfolg und erreicht hoch gesteckte Ziele.

    Domaine des Bosquets: In den Familienbesitz zurückgekehrt

    Die Geschichte von Les Bosquets reicht weit zurück. Urkunden aus 1376 belegen den Weinbau in Gigondas. Das heutige Gut erbaute der Adelige Jean Rivière jedoch erst in 1644. Das große Bauernhaus im provenzalischen Stil, umrundet von einem überdachten Weg ist das Sinnbild ländlicher Idylle. Hier zog die Familie Chauvet, Vorfahren des heutigen Besitzers, im Jahr 1674 ein.

    Zwischen 1861 und 1961 besaß Eugène Raspail das Gut. Er legte mit den Grabenwegen „Bancaous“ den Grundstein für den Weinbau. Sowohl die Höhe als auch die Lage der Hänge nutzte er auf diese Weise fortschrittlich. Gabriel Meffre brachte das Gut bei einer Auktion in Avignon schließlich zurück in den Besitz der Familie. Gemeinsam mit seiner Frau Juliette arbeitete Gabriel hart. Das Paar schlug binnen zweier Jahre zwei Terrassen in die Kalksteinfelsen und pflanzte die ersten Reben des heutigen Guts. Sie wirtschafteten klug und vergrößerten die Rebfläche auf 26 Hektar.

    Nach dem Tod des Großvaters Gabriel in 1987 übernahmen dessen Tochter Sylvette und ihr Sohn Laurent das Haus. 1995 statteten sie das Gut mit einem eigenen Keller und Lagergebäuden aus. Ende der Neunziger füllte die Domaine ihre ersten Weine ab.

    Der heutige Kopf des Hauses, Julien Bréchet, lernte das Handwerk des Winzers in Vaudieu und übernahm anschließend das Familiengut. Er optimierte die Prozesse im Keller und führte die Vinifikation nach Parzellen ein. Auch renovierte Bréchet den Keller und schuf 2016 eine Werkstatt für Mikrovinifikation.

    Das Land: 26 Hektar pure Vielfalt

    Für Julien Bréchet ist das Terroir rund um die Domaine des Bosquets ein Ort ungeahnter Schätze. Er selbst glaubt daran, dass das Land das Potenzial für 1.000 verschiedene Weine besitzt. Die 26 Hektar Land liegen in der AOC Gigondas. Was sie einzigartig macht, ist ihre geologische und mikroklimatische Vielfalt. Einige Parzellen gehören zudem auch zu Appellationen wie

    • Cru de Beaumes-de-Venise,
    • Côtes-du-Rhône Villages,
    • Côtes-du-Rhône,
    • und Vin de France.

    In der Höhe dominiert Kalkmergel aus der Kreidezeit. In mittlerer Hanglage findet sich sandiges Terroir. Weiter unten liegt ein komplexer Boden mit Fragmenten von Kalkstein, Sand und Ton. Abgesehen von den vielfältigen Böden verfügt die Rebfläche der Domaine über verschieden ausgerichtete Lagen. Schatten, Wind und auch der nahegelegene Wald beeinflussen das Terroir.

    Die Winzer betreiben bereits seit Jahren nachhaltige Landwirtschaft. Hinzu kam der Wunsch, weitestgehend ohne Filter zu arbeiten und eine noch größere Nähe zur Natur zu schaffen. Daher befindet sich das Land der Domaine seit 2018 in Umstellung auf biologische Landwirtschaft. Julien Bréchet verzichtet auf chemische Stoffe und schafft einen begrünten, lebendigen Weinberg. Nach den Regeln der Biodynamie versteht sich Bréchet zudem auf einen ganzheitlichen Blick, der Boden, Rebe und Kosmos vereint. Der Winzer liest seine Trauben von Hand und sortiert bereits im Weinberg streng.

    Die Weine der Domaine des Bosquets

    Rund siebzig Prozent der Flächen stehen bei der Domaine des Bosquets unter Grenache noir. Zwanzig Prozent nimmt Syrah ein, acht Prozent Mourvèdre und zwei Prozent Cinsault. Viele der Reben sind besonders alt, weshalb das durchschnittliche Alter bei mehr als fünfzig Jahren liegt. Dies sorgt für geringe Erträge und gesteigerte Qualität.

    Julien Bréchet vinifiziert jede Parzelle separat. Er verwendet ausschließlich heimische Hefen und widmet sich jedem Terroir individuell. Der Wein entwickelt sich im Keller langsam und mit ausreichend Geduld. Für die Zeit des Ausbaus verwendet Bréchet viele unterschiedlich große Fässer. Sie sind oft gebraucht, neues Holz setzt der Winzer sparsam ein.

    Auf diese Weise und mit individuellem Blick für die Identität seiner Terroirs produziert Julien Bréchet Weine von herausragender Qualität. Ihm verdankt die Domaine des Bosquets eine rasant wachsende Gemeinschaft von Genießern, die die neuen Jahrgänge des Hauses begeistert erwarten. Auch Kritiker und die Fachpresse loben das Talent des Winzers und vergeben regelmäßig hohe Punktzahlen an die Weine der Domaine.


  • Robert Parker Wine Advocate

    95 / 100 Punkte

    Smart money will be chasing the 2018 Gigondas, which is nearly as stunning as the special cuvées this year. A blend of 45% Grenache, 30% Syrah, 20% Mourvèdre and 5% Cinsault, it boasts complex aromas of garrigue, cola, blood orange and raspberries. Full-bodied, silky-textured and long on the finish, it should drink well on release and for at least a decade thereafter.

    Proprietor Julien Brechet is redefining Gigondas through his exploration of selections parcellaires, which are essentially monovarietal. Le Lieu Dit and La Colline are Grenache, Le Plateau is Mourvèdre and Les Routes is Syrah. The blended cuvée remains an assemblage of four varieties and represents an outstanding value. Brechet is pleased with the quality he's been able to achieve the past few vintages but says he's always striving to do better. On this visit, he poured a couple of older vintages so we could look at his progress, saying that he felt he'd made mistakes at times in the past. Of the La Colline, Brechet says, "Before it was impressive, now it's expressive." One of the keys to the quality he was able to achieve in 2018, he says, was the use of destemming, which he now varies considerably from year to year (in 2017, he used as much as 30% whole clusters). Brechet considers 2018 to be a year that favored Grenache, comparing it to 2006 and 2012. That said, I remain impressed by his Les Routes (Syrah), which has become one of the Southern Rhône's greatest examples of that variety—worth noting is that the genetic material is a sélection massale from Fonsalette, which is said to originate from cuttings provided by the Chave family. Equally impressive is the Châteauneuf-du-Pape Brechet bottles from a tiny patch of 100-year-old vines farmed for him by his brother Laurent (Château de Vaudieu). "The signature of the estate is the finesse," Brechet says.


    Decanter

    95 / 100 Punkte

    „The original blended Domaine des Bosquets Gigondas is now available in two cuvées: Font des Bosquets (young vines, shorter ageing, no oak) and Réserve (older vines, 14 plots vinified separately including fruit from the top single vineyard sites, maturation in different types of oak for 18 months depending on the variety). The result is an extraordinary exercise in elegance, beautifully silky tannins and deeply vinous fruit. This is long, shapely and tapered with depth, freshness, elegance, and a seamless character. If the alcohol was marginally better integrated this would possible score higher. It's quite an expressive, almost showy wine, but it will be excellent when it's ready. Not as strongly characterful as each of the single vineyard expressions, but better balanced, and more quintessentially Gigondas. In organic conversion.“

    Jancis Robinson

    17 / 20 Punkte

    45% Grenache, 20% Mourvèdre, 20% Syrah, 10% Petite Syrah, 5% Cinsault. Aged for 18 months in concrete and old oak. Tank sample.
    Tasted blind. Syrupy black fruit with lovely richness and depth, and high but digestible tannin. Classic southern Rhône intensity, with soft corners making it very drinkable. Long spicy length. Pure pleasure, with lip-smacking savoury bite on the finish.

    Jeb Dunnuck

    94 / 100 Punkte

    „Leading off the 2018s from bottle, the 2018 Gigondas Réserve is a mix of Grenache, Mourvèdre, and Syrah, and can be thought of as the classic cuvée of the domaine. It’s beautifully done and shows the style of the domaine in its full-bodied, rich, yet also elegant profile. Offering a mix of red and black fruits, herbes de Provence, peppery garrigue, and flowers, this beauty is flawlessly balanced, has a round, layered mouthfeel, ripe tannins, and just tons of character. Drink this little gem anytime over the coming decade.“

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Domaine des Bosquets Gigondas Réserve 2018

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