{"id":8791,"date":"2019-10-17T15:15:00","date_gmt":"2019-10-17T13:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.silkes-weinkeller.de\/weinblatt-magazin\/?p=8791"},"modified":"2021-02-11T08:27:19","modified_gmt":"2021-02-11T07:27:19","slug":"weingeschichte-mythologie-von-aegypten-bis-nach-rom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.silkes-weinkeller.de\/weinblatt-magazin\/weingeschichte-mythologie-von-aegypten-bis-nach-rom\/","title":{"rendered":"Weingeschichte &#038; Mythologie: Von \u00c4gypten bis nach Rom"},"content":{"rendered":"\n<p>Die <a class=\"rank-math-link\" href=\"https:\/\/www.silkes-weinkeller.de\/weinblatt-magazin\/web-stories\/die-geschichte-des-rotweins\/\">Geschichte des Weins<\/a> reicht bis weit in die Vergangenheit zur\u00fcck. Gut 8.000 Jahre ist es m\u00f6glicherweise her, dass der Mensch mit der Kultivierung von Reben und der Weiterverarbeitung gelesener Trauben begonnen hat. Immer wieder wurde der Wein dabei auch Gegenstand mythologischer Denkweisen und Traditionen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"\/\/www.silkes-weinkeller.de\/weinblatt-magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/191015__0000s_0003_header_mobile.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1400\" width=\"775\" height=\"492\" title=\"\"><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_81 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-grey ez-toc-container-direction\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhaltsverzeichnis<\/p>\n<label for=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-6a089fac01b14\" class=\"ez-toc-cssicon-toggle-label\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/label><input type=\"checkbox\"  id=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-6a089fac01b14\"  aria-label=\"Toggle\" \/><nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/www.silkes-weinkeller.de\/weinblatt-magazin\/weingeschichte-mythologie-von-aegypten-bis-nach-rom\/#Wein_im_alten_Aegypten_Ueber_den_Tod_hinaus_bedeutend\" >Wein im alten \u00c4gypten: \u00dcber den Tod hinaus bedeutend<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/www.silkes-weinkeller.de\/weinblatt-magazin\/weingeschichte-mythologie-von-aegypten-bis-nach-rom\/#Das_antike_Griechenland_Von_Goettern_und_Opfern\" >Das antike Griechenland: Von G\u00f6ttern und Opfern<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/www.silkes-weinkeller.de\/weinblatt-magazin\/weingeschichte-mythologie-von-aegypten-bis-nach-rom\/#Die_Roemerzeit_Wein_fuer_alle\" >Die R\u00f6merzeit: Wein f\u00fcr alle!<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Wein_im_alten_Aegypten_Ueber_den_Tod_hinaus_bedeutend\"><\/span>Wein im alten \u00c4gypten: \u00dcber den Tod hinaus bedeutend<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>\u00c4gypten geh\u00f6rt zu jenen L\u00e4ndern, in denen der Wein bereits fr\u00fch eine Rolle spielte. Da Rebst\u00f6cke jedoch kein Bestandteil der nat\u00fcrlichen Pflanzenwelt \u00c4gyptens waren, mussten sie vorab eingef\u00fchrt werden. Vermutlich stammten die ersten \u00e4gyptischen Reben aus Kanaan.<\/p>\n\n\n\n<p>In \u00c4gypten selbst ma\u00df man dem Wein unterschiedliche Bedeutung zu. Medizinisch diente er als L\u00f6sungsmittel f\u00fcr weitere Stoffe und wurde \u00e4u\u00dferlich sowie innerlich angewandt. Als Bestandteil gro\u00dfer Feste wie dem Fest der Trunkenheit oder auch dem Neujahrsfest galt der Wein im alten \u00c4gypten als besonders bedeutsam. Hier tranken die Menschen der \u00dcberlieferung nach an nur einem Tag mehr Wein als w\u00e4hrend der restlichen Zeit des Jahres.<\/p>\n\n\n\n<p>Mythologisch wurde der Wein in Verbindung mit den \u00e4gyptischen Gottheiten Schesemu und Osiris gebracht. Daher finden sich auch in Pyramiden viele Hinweise auf das Getr\u00e4nk und seine Verwendung w\u00e4hrend des Totenfests. Oft wurde Wein zudem als Beigabe in Gr\u00e4ber gegeben. Der Vergleich roten Weins mit Blut war au\u00dferdem ein allgegenw\u00e4rtiges Thema.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Das_antike_Griechenland_Von_Goettern_und_Opfern\"><\/span>Das antike Griechenland: Von G\u00f6ttern und Opfern<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"\/\/www.silkes-weinkeller.de\/weinblatt-magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/191015__0000s_0000_beitrag2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5735\" title=\"\"><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach Griechenland kam der Wein etwas sp\u00e4ter als nach \u00c4gypten. Auch hier war es jedoch die Mythologie rund um Gottheiten und Br\u00e4uche, die den fr\u00fchen Tropfen gro\u00dfe Bedeutung zukommen lie\u00df. Dabei begannen die alten Griechen bereits sehr darauf zu achten, dass Wein durchaus ein qualitatives Getr\u00e4nk ist und sich durch verschiedene Faktoren beeinflussen l\u00e4sst. Philosophen wie Theophrastos besch\u00e4ftigten sich schon fr\u00fch mit den Zusammenh\u00e4ngen zwischen Rebsorten, klimatischen Bedingungen und der Bodenbeschaffenheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der allm\u00e4hlichen Verlagerung in Richtung des Genusses blieb der Wein in Griechenland sowohl religi\u00f6s als auch sozial wichtig. M\u00e4nner trafen sich regelm\u00e4\u00dfig zu Symposien, um gemeinsam zu trinken und k\u00f6rperliche sowie seelische Beschwerden wurden unter anderem von Hippokrates mit Wein behandelt. Der Wein als Genussgetr\u00e4nk wurde ausschlie\u00dflich verd\u00fcnnt serviert, denn unverd\u00fcnnter Wein galt als barbarisch. Lediglich das einleitende Libationsopfer bei Symposien bestand aus unverd\u00fcnntem Wein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wein als Teil von Trankopfern spielte im antiken Griechenland eine \u00fcbergeordnete Rolle. Zu zahllosen Gelegenheiten wie Reisen, Mahlzeiten, Symposien oder auch Gebeten wurde den G\u00f6ttern Wein geopfert. Stark beeinflusst wurde die festliche Kultur vom Glauben an den Gott Dionysos. Die Len\u00e4en im Dezember und auch die Anthesterien im Februar galten als besonders bedeutende Festlichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Die_Roemerzeit_Wein_fuer_alle\"><\/span>Die R\u00f6merzeit: Wein f\u00fcr alle!<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"\/\/www.silkes-weinkeller.de\/weinblatt-magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/191015__0000s_0001_beitrag1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5735\" title=\"\"><\/figure>\n\n\n\n<p>Etwa zwischen dem ersten Jahrhundert vor und dem zweiten Jahrhundert nach Christus war der Wein ein Kernbestandteil der r\u00f6mischen Kultur. Wirklich genussvoll soll dieser jedoch nicht immer gewesen sein, denn die M\u00f6glichkeit einer unterbrochenen G\u00e4rung war noch nicht erfunden. So schmeckten die r\u00f6mischen Weine meist nach Essig, was angesichts der Verd\u00fcnnung mit Wasser oder Meerwasser jedoch nicht ganz so stark auffiel, wie man vielleicht denken mag.<\/p>\n\n\n\n<p>Spannend war der Umgang der R\u00f6mer mit aromatischen Zus\u00e4tzen im Wein. Von Gips \u00fcber Harz bis hin zu Kalk, Asche, Terpentin und Zimt waren zahllose Zutaten zu finden, die den Wein geschmacklich und auch olfaktorisch optimieren sollten. Vor der Verd\u00fcnnung war r\u00f6mischer Wein zudem recht dickfl\u00fcssig.<\/p>\n\n\n\n<p>Im alten Rom war die Weinkultur stark religi\u00f6s beeinflusst. Wein war praktisch ein Getr\u00e4nk f\u00fcr alle, weswegen er h\u00e4ufig kostenfrei ausgeschenkt wurde. Auch Sklaven wurden hiervon nicht ausgenommen. Rund um Ernte, Pflege und Verarbeitung gab es h\u00e4ufig unterschiedliche Pflichten und Vorgaben, bei denen Priester involviert sein mussten. Sie legten beispielsweise fest, wann das Lesegut geerntet werden durfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gottheiten im alten Rom, die eng mit der Weinkultur verkn\u00fcpft waren, sind die G\u00f6ttin f\u00fcr weibliche Fruchtbarkeit \u201eBona Dea\u201c und vor allem \u201eBacchus\u201c. \u201eBacchus\u201c glich in seiner Bedeutung dem griechischen Gott Dionysos und stand f\u00fcr Fruchtbarkeit und Wein. Auch hier war es \u00fcblich, den Gottheiten Trankopfer zu erbringen. Libationsopfer, bei denen Wein beispielsweise in Feuer gegossen wurde, kannten sowohl R\u00f6mer als auch Griechen zu damaligen Zeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte des Weins reicht bis weit in die Vergangenheit zur\u00fcck. Gut 8.000 Jahre ist es m\u00f6glicherweise her, dass der Mensch mit der Kultivierung von Reben und der Weiterverarbeitung gelesener Trauben begonnen hat. Immer wieder wurde der Wein dabei auch Gegenstand mythologischer Denkweisen und Traditionen. 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