Mitarbeiterinterview mit Geschäftsführerin Elena Klammer


 
Erst die Mitarbeiter verleihen einem Unternehmen sein Gesicht – das ist bei Silkes Weinkeller nicht anders. In unserer neuen Serie, den Mitarbeiter-Interviews, stellen wir unseren Lesern Mitglieder aus unserem Team und damit die Personen hinter den Job-Bezeichnungen vor, hinter denen sich manch einer manchmal gar nicht wirklich etwas vorstellen kann. Den Anfang macht Geschäftsführerin Elena Klammer.


Warum machst Du den Job, den Du machst?

Darauf gibt es keine schnelle Antwort. Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und bei Silkes Weinkeller zeichneten sich Projekte und Themen ab, die gut zu mir passten. Aus der BWL-Ecke kommend hätte ich vor sechs Jahren sicher nie daran gedacht, einmal im Weinhandel zu arbeiten.

 

In drei Worten: Was ist Deine Aufgabe bei Silkes Weinkeller?

Marketing, Technik, Zahlen

 

Welchen Beruf haben sich Deine Eltern für Dich vorgestellt?

Ich glaube nicht, dass meine Eltern sich etwas Bestimmtes vorgestellt haben. Nach meinem Abitur ließen sie mich erst ein Jahr „ausprobieren“, bevor ich mich für ein Studium und somit für eine Richtung entscheide. Ihnen ist nur immer wichtig gewesen, dass das, was ich mache, durchdacht ist. Dass ich einmal dafür sorge, dass der Weinvorrat nie zu Ende geht, war sicher nie Teil irgendwelcher Überlegungen, aber ich glaube, sie sind ganz zufrieden mit dem was ich tue.

 

Was ist Dein Lieblingswein und warum?

Auf diese Frage gibt es keine Pauschalantwort. An entspannten Sommerabenden trinke ich sehr gerne einen guten Weißwein auf der Terrasse. Wenn wir Freunde zu Besuch haben, mache ich gerne auch eine Flasche Rotwein auf und ich bin auch Fan davon, bei sich ergebenden Gelegenheiten spontan eine Flasche Schaumwein zu öffnen. Insofern muss immer alles greifbar und entsprechend kaltgestellt sein. Beim Weißwein bin ich Fan von Burgunder-Weinen und Lugana, mag aber auch frische Sauvignon Blancs sehr gerne. Beim Rotwein schlägt mein Herz eher italienisch und ich bin für Primitivo und Negroamaro zu haben. Und wenn es etwas zu feiern gibt, dann bin ich ein großer Freund von Cremants.

 

Ein gutes Glas Wein braucht zur Begleitung…

…tolle Menschen und Gesprächspartner.

 

Was gefällt Dir am besten an Deiner Arbeit bei Silkes Weinkeller?

Ich bin jetzt seit über vier Jahren bei Silkes Weinkeller und noch nie war ein Tag wie der andere. Wir probieren neue Dinge aus, wir haben mit weinbegeisterten Menschen zu tun und haben ein tolles Produkt, hinter welchem wir zu 100 Prozent stehen können. Jeder im Team hat seine Aufgabe – aber wenn es brenzlig wird, helfen wir uns untereinander aus und packen zusammen an. Spätestens Ende November bekomme ich ein Prickeln in den Fingerspitzen, denn das ist normalerweise die Zeit, in der die Konzentration auf dem Versand der Weine liegt und wir alle gemeinsam anpacken, um unser Lieferversprechen zu halten.

 

Welchen Wein würdest Du als Geschenk empfehlen?

So ganz ohne zusätzliche Info ist das schwer zu beantworten.  Ich würde rückfragen, ob etwas zur präferierten Geschmacksrichtung bekannt ist, wie viel die Flasche ungefähr kosten darf und ob es ein bestimmter Anlass ist. Wenn man nichts von alldem weiß, dann empfehle ich gerne einen Schaumwein. Wir haben Cava, Cremant und Champagner in unterschiedlichen Preiskategorien, sodass sich sicher immer etwas finden lässt. Ganz grundsätzlich bin ich aber zutiefst überzeugt davon, dass man mit jedem Wein aus unserem Sortiment eine Freude machen kann – denn die Weine sind einzeln ausgesucht und erfüllen einen hohen Qualitätsanspruch. Das heißt sicher nicht, dass alle unserer Weine jedem Beschenkten schmecken, aber um die Qualität des Weins muss man sich sicher keine Gedanken machen.

 

Wie bist Du zu Silkes Weinkeller gekommen?

Silke hatte entschieden, sich aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen und somit war man auf der Suche nach einer „Ablöse“, die man dann in Form von John-Philip Kautsch und mir gefunden hat. Wir haben die Bereiche unter uns aufgeteilt, arbeiten aber sehr eng zusammen. Ich hatte das Glück, 2014 noch ein ganzes Jahr mit Silke zusammenzuarbeiten, sodass ich viel von ihr – Ihre Ansichten und Ihre Herangehensweise – lernen konnte.

 

Was macht für Dich einen Wein zu einem guten Wein?

Er muss einfach schmecken und zur Situation passen. Es gibt Weine, die sind heute in einer bestimmten Gesellschaft super, aber morgen in einer anderen Situation nicht das Passende. Ich glaube, dass man Wein einfach zulassen muss und dass man vor allem darauf achten sollte, was einem schmeckt und was nicht.

 

Hast Du eine lustige Anekdote aus Deinem Berufsalltag?

Als klar war, dass ich bei Silkes Weinkeller anfange, war ich sicher, dass ich sehr oft in Spanien, Italien und sonst wo unterwegs sein werde. Bis jetzt habe ich es einmal nach Spanien und einmal auf ein deutsches Weingut geschafft. Um den Punkt beneide ich meine Kollegen aus dem Einkauf sehr. Zum Glück besuchen uns die Weingüter oft – und wir treffen uns auf Weinmessen oder auf unserer Hausmesse, die mindestens einmal im Jahr stattfindet.

 

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