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  • Weinbeschreibung & Verkostungsnotiz

    Weinbeschreibung

    Carlos San Pedro gehört zu den Weinmachern in Laguardia, die mit Leidenschaft und Respekt zur Umwelt aus ihren Weinbergen ungeheure Qualität herausholen. In seinen Adern fließt kein Blut sondern Wein. Sein Anspruch ist es beste Einzellagenweine mit Persönlichkeit zu kreieren. Sein Flaggschiff ist der Pujanza Cisma, der von über 80 Jahre alten Rebstöcken der perfekten, nur 0,8 ha großen Einzellage Finca La Valcabada stammt. 16 Monate in neuen Barriques aus französischer Eiche gereift, gehört dieser große Weine ohne Zweifel zu den Besten Spaniens. Da nur in homöopathisch kleinen Menge erzeugt, ist er mittlerweile eine weltweit gesuchte Rarität, die in keinem hochklassigen Weinkeller fehlen darf.
     


    Verkostungsnotiz

    Der Pujanza Cisma hüllt sich in ein dichtes Purpur mit violettem Schimmer. Die Nase wird geflutet von einem komplexen aromatischen Bukett mit Anklängen von dunklen und roten Beerenfrüchten (Brombeere, Himbeere), feiner Würze (Vanille), Röstnoten, mineralischen Nuancen, Rumtopffrüchten sowie Mokka und Leder. Der Wein hat einen vollen Körper mit hervorragender Struktur, einen festen Fruchtkern, gekonnt eingebundene, geschmeidige Tannine, eine gute Länge und ein Finale mit pikanter Röstnote.
  • Steckbrief
    Weinart:
    Rotwein
    Land:
    Spanien
    Anbaugebiet:
    Rioja
    Weingut:
    Bodegas y Vinedos Pujanza
    Rebsorte:
    Tempranillo
    Jahrgang:
    2014
    Appellation:
    Rioja DOCa
    Geschmack:
    üppig und komplex
    Trinkempfehlung:
    Bis zu 20 Jahre nach der Lese
    Ausbau:
    16 Monate Barrique
    Dekantierzeit:
    2 bis 3 Stunden
    Serviertemperatur:
    16-18 °C
    Alkoholgehalt:
    14,5 % vol
    Vegan:
    1
    Inhalt:
    0.75l
    Verschlussart:
    Korken
    Artikelnummer:
    SP14649
    Allergene:
    enthält Sulfite
    • Hundert Jahre alte Reben
    • Grenzpunkt der Rioja
    • Naturnaher Weinbau

    Carlos San Pedro stammt aus der bekannten spanischen Winzerfamilie San Pedro. Er wuchs zwischen Hefenoten, Maische, Reben und dem Duft von eleganten Weinen auf. Schon früh half er seinem Vater im Weinberg. In fünfter Generation startet er 1998 mit gerade einmal fünfundzwanzig Jahren ein eigenes Projekt. Er gründet sein eigenes Weingut und nennt die riojanische Weinkellerei Bodegas y Viñedos Pujanza. Sein Ziel: Traditionelle Rioja-Weine wiederentdecken. Aber aus einer neuen Perspektive, mit direktem Blick auf den Weinberg. Daher widerspricht er Leuten, die sagen, seine Weine seien modern. Die Weine sind, wie sie es früher immer waren: frisch und fruchtig, unmaskiert, dezent, aber mit Rückgrat und einem langen Lagerpotenzial. Alle Merkmale ergänzen sich, statt gegeneinander anzukämpfen. Das erklärt die Eleganz der Weine.

    Wein als Einheit aus Natur und Mensch

    Für Carlos gibt es eine einfache Formel, wie er im Weinberg arbeitet. „Es gibt auf der Welt genauso viele Weine wie Menschen“, sagt er. Und damit das so bleibt, kümmert er sich im Weinberg um den Erhalt der Natur – für die nächsten Generationen.

    Heute bewirtschaftet der Mann hinter Pujanza vierzig Hektar Weinberge in und um Laguardia, der Hauptstadt von Rioja Alavesa. Seine Weinkellerei liegt am Fuße der Sierra de Cantabria. Diese spanische Bergkette in der Provinz Álava fungiert als klimatische Höhen- und Nordgrenze für den Weinbau. Der warme Sommer und der kühle Herbst führen zu einer späten Ernte. Daher finden sich hier ausschließlich zwei heimische Rebsorten mit einem kurzen vegetativen Zyklus: Tempranillo und Viura. Nur mit ihnen zeigt sich das Terroir im Wein.

    Bodegas y Viñedos Pujanza: Eine junge Erfolgsgeschichte

    Noch heute besitzt er Lagen von seinen Vorfahren wie die Finca La Valcabada. Sein Großvater kultivierte die Reben Mitte der Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts. Die knapp einen Hektar kleine Lage ragt sechshundert Meter in die Höhe. Ein Ort, um in der Vergangenheit zu schwelgen. Hier schlägt Carlos berühmter Rotwein Pujanza Cisma seine Wurzeln in Ton- und Kalksteinboden. Den kirschroten Wein prägt ein kleines Tal mit fast mediterranem Mikroklima inmitten von niedrigen Hügeln. Dadurch entwickelt der Wein eine feine Säure. Diese sorgt für Eleganz und das lange Lagerpotenzial.

    Eine weitere sehr kleine Lage ist mit eineinhalb Hektar Finca San Juan de Anteportalatina. Die dreißig Jahre alten Reben stehen in sechshundert Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Das kühle Mikroklima und der Boden aus Lehm und Kalkstein elektrisieren die weiße Edelrebe Viura. Hier ensteht ein seriöser Weiwein namens Pujanza Añadas Frías, was kalte Jahrgänge heißt. Seine feine Säure und das dezente Tannin bilden eine Einheit mit dem Terroir.

    In der Lage Finca Norte bewirtschaftet er drei Hektar in über siebenhundert Metern. Es ist die höchste Lage in der gesamten D.O.Ca. Rioja. Und der nördlichste Weinberg der gesamten Rioja-Appellation. Lehm und Kalkstein schichten fünfzig Meter kalkhaltigen Stein in die Tiefe. In dieser Grenzzone wurzelt der Tempranillo für den Rotwein Pujanza Norte. Ein lebhafter Wein. Dabei klar und ausgewogen mit wohligem Tannin.

    Carlos größte Lage ist mit knapp achtzehn Hektar die Finca Valdepoleo. Es ist die symbolische und bekannteste Lage der Bodegas y Viñedos Pujanza. Wie in einem Bilderbuch zeichnet sie die Natur der Region. Carlos verlieh der Lage aus Lehm und Kalk in 630 Metern Höhe seine persönliche Winzerhandschrift. Er teilte den Weinberg und die vierzig Jahre alten Reben je nach Terrain in sechs Parzellen und bearbeitet sie getrennt. Um die Lagen im Keller wiederzuvereinen, nennt er den Rotwein Pujanza Finca Valdepoleo. Poliertes Tannin, komplexer und zugleich zarter Geschmack geloben pure Harmonie.

    Einen Rotwein liest er aus all seiner 23 Parzellen: Pujanza Hado. Carlos sucht sich jedes Jahr Tempranillos aus allen Lagen aus. Ihm ist es wichtig, den etablierten Geschmack von Pujanza Hado jedes Jahr, losgelöst vom Jahrgang, zu rekonstruieren. Damit verfolgt Carlos das Ziel, einen soliden Rotwein für Pujanza Einsteiger anzubieten.

    Kritiker lieben die Weine von Pujanza

    Trotz seines noch jungen Weinguts lieben ihn die Weinkritiker. Denn für die Fachleute zählt der Geschmack. Und den bringt Carlos San Pedro in seinen Pujanza Weinen auf den Höhepunkt. Er macht alles richtig. Dabei versteht der Winzer, Stratege und Kellermeister es sehr genau, wie er die Herzen von Weinfreunden erobert – vom Laien bis zum Profi.


    Anschrift:

    Bodegas y Vinedos Pujanza
    Carretera de Elvillar, s/n
    01300 Laguardia (ALAVA)
    Spanien

  • Robert Parker Wine Advocate 94 / 100 Punkte

    Robert Parker Wine Advocate-Bewertung Jahrgang 2011:

    2014 Pujanza • Cisma

    robertparker.com #235, Feb 2018
    Rating: 94 points
    Drink: 2019-2030
    price: $200

    The last time I sampled the range here, I tasted the unfinished 2014 Cisma before it was bottled because it's a wine that is not produced every vintage and they didn't produce it in 2013. Thus, I was looking forward to seeing the finished wine and, even better, seeing it next to the 2015. It's sourced from the Finca La Valcabada, a 0.8-hectare vineyard that was planted with Tempranillo vines in 1920. The soils are deeper and rich in clay, and it's located at 600 meters altitude. In this case, the destemmed grapes fermented in a 1,700-kilo oak vat with indigenous yeasts and then matured in French oak barrels for some 16 months. When the wine was waiting to be bottled, it was showing some influence from the élevage. Now it feels quite powerful and ripe (it's 15% alcohol). This feels like a great vintage for Cisma, with the stuffing to develop nicely in bottle. 1,110 bottles were filled in September 2016.

    Übersetzung
    : Das letzte Mal, als ich das Sortiment hier probierte, verkostete ich den unfertigen 2014er Cisma bevor er in Flaschen abgefüllt wurde, denn es ist ein Wein, der nicht in jedem Jahrgang produziert wird und 2013 nicht produziert wurde. Ich freute mich also auf den fertigen Wein und noch besser, ihn neben 2015er zu sehen. Er stammt von der Finca La Valcabada, einem 0,8 Hektar großen Weinberg, der 1920 mit Tempranillo-Reben bepflanzt wurde. Die Böden sind tiefer und reich an Lehm und liegen auf 600 Metern Höhe. Diesmal wurden die entrappten Trauben in einem 1.700-Kilo-Eichenbottich mit einheimischen Hefen fermentiert und der Wein reifte dann für 16 Monate in französischen Eichenfässern. Als der Wein darauf wartete, in Flaschen abgefüllt zu werden, zeigte er einen gewissen Einfluss des Reifeprozesses. Jetzt fühlt er sich ziemlich kraftvoll und reif an (er hat 15% vol Alkohol). Das fühlt sich an wie ein toller Jahrgang für den Cisma, mit der Struktur, um sich schön in der Flasche zu entwickeln. 1.110 Flaschen wurden im September 2016 gefüllt.

    Guia Penin 95 / 100 Punkte
    Guia Proensa 99 / 100 Punkte

    Fachpressebewertungen Jahrgang 2014:

    99/100 Punkte Guía Proensa

    96/100 Punkte Tim Atkin: Cisma is a remarkable, 0.8-hectare parcel planted in 1920 on the road to Elvillar. It’s the richest, densest and most complete of Pujanza’s wines, with serious, savoury tannnins, lots of new oak, strapping blackberry and damson fruit and thrilling acidity and palate length. Added freshness comes from its location at 600 metres. 2022-32

    95/100 Punkte Guía Peñin

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