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Juan Gil Petit Verdot Parcelas Selectas 2018

Auf den Merkzettel

Steckbrief

Weinart
Rotwein
Geschmack
trocken
Weinstil
fruchtig, komplex
Land
Spanien
Anbaugebiet
Jumilla
Weingut
Juan Gil
Rebsorte
Petit Verdot
Appellation
Jumilla DO
Jahrgang
2018
Trinkempfehlung
Bis mindestens 5 Jahre nach der Lese
Ausbau
Holzfass
Temperatur
16-18 °C
Alkoholgehalt
14 % vol
Säure
5,3 g/l
Restzucker
0,6  g/l
Inhalt
0.75l
Verschlussart
Korken
Artikelnummer
SP18553
Allergene
enthält Sulfite
Vegan
Vegan

Unsere Stimme aus dem Weinkeller

John-Philip Kautsch

John-Philip Kautsch

von Silkes Weinkeller

Der perfekte Wein, um für ein wenig Verwirrung und Überraschung zu sorgen. Petit Verdot ist eine Rebsorte mit einer gewissen Strenge und Geradlinigkeit. Die Herkunftsregion Jumilla jedoch liefert Wärme und generöse Reife. Die Kombination verblüfft. Der Parcelas Selectas zeigt Kräuternoten, reife schwarze Früchte und auch einen Hauch von Bitterschokolade. Dabei bleibt er aber animierend frisch und elegant. Ein Wein, von dem man gerne auch mehr als ein Glas trinken mag. Ob solo oder als Essensbegleiter.

  • Weinbeschreibung & Verkostungsnotiz
    • Naturweinbau
    • Reinsortiger Petit Verdot
    • Sechs Monate im Barrique

    Ortsfremde Traube mit Jumilla-Terroir

    In dunkelviolettem Kleid mit rubinfarbenen Akzenten füllt der Juan Gil Rotwein den Glasraum. Schnell nimmt die Nase Rote und Schwarze Johannisbeere wahr. Gefolgt von Schwarzkirsche. Beim Probieren umlegt er die Zunge mit Bitterschokolade, Mokka und einem Hauch Rosmarin. Ein harmonischer und in sich runder Jumilla-Wein mit feinem Tannin und vollem Körper. Er besitzt das Potenzial, um im Keller weitere fünf Jahre zu reifen.

    Jeder Anlass ist der richtige. Er stimmt den Feierabend ein, unterhält Gesellschaften und begleitet bunt gemischte Buffets.

    Die Weinwelt lobt die Familie der Bodegas Juan Gil für ihre vom Terroir geprägten Monastrell-Weine. Welche in der Appellation D.O. Jumilla in Südspanien wachsen. Auch wenn die autochthone Rebsorte Monastrell immer das Steckenpferd der Bodegas Juan Gil bleibt, wagen sie Neues. So erkennt Miguel Gil Vera, welch großes Potenzial Jumilla innehat für einen Versuch mit der Edelrebe Petit Verdot. Eine Traube, deren Ursprung im Bordeaux liegt. Und Winzer weltweit an ihre Grenzen treibt. Erstaunlich ist, dass Juan Gil den Petit Verdot reinsortig vergärt. Kaum ein Winzer traut sich das und verwendet ihn (nur) für Cuvées.

    Neue Heimat für Petit Verdot

    Die zwanzig Jahre alten Petit Verdot-Reben treiben früh aus und reifen lang. Daher fühlen sie sich in Jumilla pudelwohl. Denn das Mikroklima ist heiß mit über vierzig Grad Celsius im Sommer. Die Temperaturen zwischen Tag und Nacht schwanken oft bis zu zwanzig Grad Celsius. Satte dreitausend Stunden scheint hier im Jahr die Sonne. Regen fällt hingegen kaum.

    Die Weinberge bewirtschaftet die Familie Juan Gil ökologisch. Sie verzichten auf Spritzmittel, was die Biodiversität aufrechterhält. Gesunde Gräser und eine artenreiche Tierwelt sind das Resultat. Die gesunden Trauben wurzeln in kleinen Parzellen mit Kalksteinboden. Nach der Lese von Hand vergärt der Petit Verdot reinsortig in Edelstahltanks im modernen und in sich geschlossenem Selbstversorger-Weingut. Danach reift der Jumilla-Wein für sechs Monate im gebrauchten Barrique aus französischer und amerikanischer Eiche. Dadurch zeichnet er das Terroir der Jumilla in die Flasche.

  • Bodegas Juan Gil
    Paraje de la Aragona
    Carretera de Fuente Álamo
    30520 Jumilla (Murcia)
    Spanien

    • Selbstversorger-Weingut
    • Ökologisch und modern
    • Alte Reben im Extremklima

    Rosario Vera Candela, Mutter von neun kleinen Kindern, durchlebte als junge Frau eine traurige Phase. Nach dem plötzlichen Verlust ihres Mannes Juan Gil González sah sie sich gezwungen, seine Kellerei samt Grundstück im Südosten Spaniens zu verkaufen. Mit dem Erlös zog sie ihre Kinder groß. Einen großen Teil legte sie zur Seite. Davon sollten ihre Töchter und Söhne studieren. Das taten sie. Nach dem Studium war der neunköpfigen Juan Gil Truppe klar, in die Fußstapfen ihres Vaters González, Urgroßvaters Guerrero und Ururgroßvaters Jiménez zu treten. So eröffneten sie im Jahre 2001 die Bodegas Juan Gil. Gemeinsam repräsentieren die Frauen und Männer symbolisch die neue Juan Gil Ära. Patron sind Miguel und Ángel Gil Vera. Ihr Ziel: Von Anfang an in den internationalen Export zu investieren. Ihnen war klar, sie erreichen das nur mit hohen Qualitäten zu niedrigen Preisen.

    Neun Geschwister leiten Juan Gil

    Alle Schwestern und Brüder arbeiten in der Gil Family Estates. Welche mittlerweile zehn Weingütern in neun Appellationen in Spanien zählt. Dazu gehört auch die renommierte Bodegas El Nido. Das zeitgleich gegründete Nachbarweingut liegt direkt neben der Bodegas Juan Jil. Aus allen zehn Weingütern ergeben sich in etwa 1.600 Hektar Rebfläche. Daraus füllen sie 8,5 Millionen Flaschen pro Jahr ab. Die größte Fläche stammt aus dem Hauptquartier, der Bodegas Juan Gil. Hier entstehen aus sechshundert Hektar Rebenlandschaft vier Millionen Flaschen Juan Gil Rotwein.

    Extremes Klima prägt die Jumilla-Weine

    Die architektonisch modern gebaute Bodegas Juan Gil liegt in einem Landstrich wilder Manier. Unweit der Stadt Jumilla erstrecken sich die Weinberge in der hügeligen Peñarrubia-Zone. Das Anbaugebiet D.O. Jumilla fällt in die Region der autonomen Gemeinschaft Murcia. Die Luftlinie zum Meer beträgt gerade einmal siebzig Kilometer. Miguel und Ángel Gil Vera kultivieren hier hauptsächlich die autochthone Rebsorte Monastrell. Eine Rebe mit tausend Jahren Historie. Früher nannten die Einheimischen sie Mataró. Und bei den Franzosen heißt die Traube Mourvèdre, welche sich in vielen Appellationen Frankreichs findet. Dennoch gilt Jumilla als das Königreich der Monastrell-Traube. Sie fühlt sich nirgends wohler als hier. Denn in dem mediterranen bis semiariden Mikroklima herrschen oft über vierzig Grad Celsius. Die Sonne scheint mehr als dreitausend Stunden im Jahr. Hingegen regnet es extrem selten.

    Jumilla ist das heißeste und trockenste Gebiet Spaniens. Was der Monastrell zugutekommt. Sie benötigt viel Zeit, noch mehr Sonne und wenig Wasser zum Reifen. Dazu mag sie karge und nährstoffarme Böden. Auch, dass die Temperaturen bis zu zwanzig Grad Celsius zwischen Tag und Nacht schwanken, stört die Traube kaum. Sie nutzt die kühle Nacht schlicht zum Ruhen.

    Das Königreich der Monastrell-Traube

    Die Weinberge ragen 700 und 850 Meter in die Höhe. Dort oben stoßen dreißig bis fünfzig Jahre alte Reben in traditioneller Buschform ihre Wurzeln durch eine nährstoffarme Kies- und Steinschicht in Böden aus Sand, Kalk und etwas Ton. Der Kalk- und Tonanteil dient als Wasserspeicher. Wobei sich jede Parzelle in der Struktur der Böden unterscheidet. Was typisch für Jumilla ist. Hier stehen sogar noch knapp zehn Prozent wurzelechter Monastrell-Reben. Denn die Reblaus erreichte Jumilla fast zwanzig Jahre später als andere europäische Weinländer, da sie keinen Sandboden mag. Dadurch hielt sich der Schaden gering. Wegen der alten Reben beträgt der Traubenertrag maximal zwei Kilogramm pro Rebstock. Aber wenig Ertrag bedeutet mehr Geschmack.

    Daneben bauen die Juan Gil's Syrah, Cabernet, Merlot und Petit Verdot aus. Rundum Rebsorten die für etwas mehr Würze und Frucht im Jumilla-Wein sorgen. Allerdings bewässern Miguel und Ángel Gil Vera die ortsfremden Reben und erziehen sie am Drahtspalier. Nur mit diesen Maßnahmen gedeihen sie in dem Extremklima von Jumilla.

    Eines ist überall im Weinberg gleich. Die Juan Gil's verzichten auf Schwefel und Sonstiges, um Botrytis und Schimmel zu bekämpfen. Ihr Grundsatz beruht auf strenge organische Weinbauarbeit. Zudem vinifizieren sie die Trauben aus jeder Parzelle separat. Erst im fertigen Wein vermählen sie die Trauben wieder.

    Alte Reben treffen auf neuste Technologie

    Die Juan Gil Rotweine kreieren sie in der blitzblanken Kellerei von der Bodegas Juan Gil. Das gesamte Gebäude befindet sich auf einem technologischen Topniveau. Moderne Geräte bilden den Grundstein für die akkurate Hygiene. Klima- und Belüftungsanlagen umsorgen die Jumilla-Weine mit der richtigen Temperatur und einer punktgenauen Luftfeuchte. Natürlich vergären sie die Trauben in temperierten Edelstahltanks und Bottichen. Wobei sie selbstgezüchtete Hefen verwenden. Diese stammen aus den Naturstämmen ihrer eigenen Weinberge. Dadurch spiegeln die Juan Gil Rotweine das Terroir unverfälscht wider. Denn Wein entsteht in erster Linie im Weinberg und in zweiter Linie im Keller. Auch eine eigene Baumschule gehört zum Repertoire der Juan Gil's. Dort ziehen sie kleine Reben für die nächste Generation heran. Aber sie denken noch einen Schritt weiter. Sie investieren in den Klimaschutz. Dadurch spart das in sich geschlossene Selbstversorger-Weingut zehn Tonnen Energie und vierzig Tonnen Kohlenstoffdioxid. Zudem entwickelten sie eine Umkehrlogistik der Nebenprodukte. Alles verwenden sie im Weingut wieder.

    Juan Gil Rotweine gewinnen internationales Interesse

    Ihrer Vision, sich weltweit im hohen Marktwettbewerb zu positionieren, erreichten sie schnell. Auch, wenn dies mit Verlusten einherging. Was unter anderem daran lag, dass die damalige Fachpresse Jumilla als Weinland belächelte. Die Bodegas Juan Gil änderte das. Heute sind sie der größte Exporteur für spanische Weine. In den Vereinigten Staaten ist Juan Gil der meistverkaufte spanische Wein. Ein weiterer erheblicher Anteil geht nach Deutschland, England, Litauen, die Schweiz und der Ukraine. Die Familie Juan Gil freut sich, dass die Jumilla-Weine endlich ihre verdiente Anerkennung genießen.


  • Berliner Wein Trophy

    Gold

    Mundus Vini

    Gold

    selection

    4 / 5 Sterne
  • Kundenbewertungen (2)

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    positives Überraschungspaket

    Von KB am 21.07.2020

    Ein sehr eleganter Wein, welcher für Erstaunen sorgt. Nur zu empfehlen!

    104 Kunden finden diese Bewertung hilfreich.
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    Absolute Überraschung

    Von Anonym am 20.01.2020

    Eigentlich sind die Weine aus Jumilla immer sehr ausladend. Aber dieser Parcelas Selectas ist genau richtig, elegant und frisch und trotzdem volle Frucht, Besser als mancher Alltags-Bordeaux finde ich

    251 Kunden finden diese Bewertung hilfreich.
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Juan Gil Petit Verdot Parcelas Selectas 2018

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