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Steckbrief

Weinart
Rotwein
Land
Italien
Anbauregion
Trentino
Weingut
Foradori
Rebsorte
Teroldego
Jahrgang
2018
Appellation
Vigneti delle Dolomiti IGT
Geschmack
trocken
Trinkempfehlung
Bis 20 Jahre nach der Lese
Ausbau
8 Monate in Amphoren auf den Schalen
Dekantierzeit
2 - 3 Stunden
Temperatur
16-18 °C
Alkoholgehalt
12,5 % vol
Säure
5,1 g/l
Restzucker
1  g/l
Inhalt
0.75l
Biowein
(DE-ÖKO-006)
Verschlussart
Korken
Artikelnummer
IT24221
Allergene
enthält Sulfite
  • Weinbeschreibung & Verkostungsnotiz
    • Dicht und mächtig
    • Fermentiert in Amphoren
    • Nur 12.000 Flaschen jährlich

    Die Menschen in der Region Trentino wissen, dass „Morei“ so viel wie „dunkel“ bedeutet. Der Foradori Morei Teroldego bleibt dem treu und präsentiert sich von einer sehr intensiven und tiefdunklen Seite. Winzer Emilio Zierock führt die Leidenschaft seiner Mutter Elisabetta Foradori mit diesem Rotwein mit großem Talent fort.

    Einzellage und Amphore: Ein besonderer Tropfen

    Das Land der Familie Foradori und Zierock hält verschiedene Weingärten bereit. Sie unterscheiden sich im Hinblick auf das Klima und die Böden. Daher bringen einzelne Lagen verschiedenartiges Lesegut hervor. Die Winzer präsentieren aus diesem Grund Weine aus einzelnen Gärten und betonen deren Potenzial und Charakter.

    Im zweieinhalb Hektar großen Weingarten Morei gedeiht der Teroldego auf Schwemmlandboden. Hier finden sich viele Kiesel und Regenwasser fließt zügig ab. Nach der sorgfältigen Lese zwischen Sommer und Herbst gelangt der Teroldego in das Weingut Foradori. Hier vergärt Emilio Zierock ihn in der Amphore. Most und Traubenhäute profitieren von einem rund achtmonatigen Kontakt. So fließt der gesamte Charakter des Teroldego in den Wein. Etwa 12.000 Flaschen Foradori Morei Teroldego produziert die Familie jährlich.

    Ein Feuerwerk der Extraklasse

    Teroldego erleben Genießer selten so wie beim Foradori Morei Teroldego. Seine dichte und intensive Art erstreckt sich vom Auge bis in die letzten Sekunden des Nachhalls hinein.

    Im Bukett hält der tiefrote Wein reife Pflaume und Schwarzkirsche bereit. Würzige Noten von Nelke, Zimt, Vanille und Minze gesellen sich hinzu. Mit Bitterschokolade und etwas Tabak verrät schon die Nase, dass ein komplexer Genuss bevorsteht. Der Gaumen findet im Foradori Morei Teroldego große Energie, feingliedriges Tannin, sowie reife Schwarzkirsche und Pflaume. Mineralische Anklänge halten den Moment facettenreich und führen in einen langen, eleganten Nachhall.

    Den Foradori Morei Teroldego erleben Genießer am besten zu ebenso intensiven Momenten. Bei Kerzenschein zu einem Stück hochwertiger dunkler Schokolade bietet der Tropfen eine facettenreiches und fesselndes Schauspiel. Wer ihn zu einem Menü serviert, wählt würzige Speisen: Wildragout, Rinderhüfte in dunkler Sauce und Grana Padano passen zu diesem Kraftpaket.

  • Aziende Agricola Foradori
    Via D. Chiesa 1
    38017 Mezzolombardo
    Italy

    • Biodynamischer Weinbau
    • Ausbau einzelner Weine in Amphoren
    • Teroldego im Fokus

    Jede Weinregion braucht leidenschaftliche Visionäre. Im italienischen Anbaugebiet Trentino erfüllt die Familie Foradori seit vielen Jahrzehnten diese Aufgabe. Seit den Achtzigerjahren brachte Eilsabetta Foradori das Haus nach vorne und veränderte zahlreiche Prozesse. Heute ist das Gut mitten im Noce Tal einer der genussvollsten Orte der Gegend Mezzolombardo. Hier regiert die „Königin des Teroldego“ längst nicht mehr allein, sondern begleitet nachfolgende Generationen auf dem Weg zur eigenen Philosophie.

    Über siebzig Jahre Familiengeschichte

    Das Weingut, auf dem die Winzer leben und arbeiten, existiert bereits seit 1901. In die Hände der Foradoris gelangte es jedoch erst 1939, als Vittorio Foradori es erwarb. Über Jahrzehnte hinweg betrieb die Familie Weinbau, bis Roberto Foradori das Gut 1960 übernahm und den ersten Vintage Tropfen präsentierte. Nach seinem Tod verwaltete Gabriella Casna Foradori das Haus. Nicht mehr lange dauerte es dann, bis Elisabetta Foradori das Weingut 1985 übernahm.

    Elisabetta veränderte viel und trug maßgeblich zum herausragenden Ruf des Guts bei. Sie reduzierte die Erträge deutlich und schuf den Pergola Stil im Weinberg ab. 2002 stellte sie schließlich vollständig auf biodynamische Landwirtschaft um und erhielt 2009 das Demeter Zertifikat.

    Die beiden Söhne Elisabetta Foradoris verantworten die Arbeit auf dem Weingut heute. Emilio stieg nach seinem Studium der Philosophie in 2012 ein, Theo drei Jahre später. Auch Tochter Myrtha folgte ihrem Beispiel. Somit liegt das Gut nun in den Händen der vierten Generation. Sie tragen den Nachnamen ihres Vaters Rainer Zierock, der 2009 verstarb und ebenfalls ein leidenschaftlicher Winzer war. Emilio kümmert sich um den Wein, Theo um administrative Aufgaben und Myrtha trägt Sorge für die landwirtschaftlichen Tätigkeiten.

    Die Philosophie der Foradoris

    Eng verbunden mit der Natur versteht die gesamte Familie den Weinberg und die Reben als Teil eines großen Ganzen. Die Prinzipien der biodynamischen Landwirtschaft unterstreichen dies. Hier glauben die Winzer an kosmische Kräfte, die durch besondere Präparate in die Gewächse und schließlich auch den Wein gelangen. Dabei lernen und verstehen die Kinder Elisabetta Foradoris mit jedem Jahrgang mehr, wie wichtig Respekt gegenüber Natur und Umwelt ist.

    Sie bewirtschaften ihre Weinberge mit großer Sorgfalt, fördern eine große Artenvielfalt zwischen den Rebzeilen und verzichten auf synthetische Mittel. All dies geschieht auf den Böden der Ebene Campo Rotaliano. Hier trug der Fluss Noce verschiedenste Gesteinsarten zusammen. Die Reben des Weinguts Foradori stehen auf Schiefer, Porphyr, Granit und Kalk. Dank der lockeren, kieshaltigen Böden fließt überschüssiges Wasser zügig ab.

    Das milde Klima in der Region verdanken die Winzer den hohen Bergen rund um das Tal. Hier finden die Rebstöcke nicht nur Ruhe, sondern auch ausreichend Schutz vor Wind und Kälte. In den Weingärten Sgarzon und Morei gedeihen die roten Rebsorten des Hauses. Die weißen Sorten stehen auf den gepachteten Flächen Fontanasanta nahe Trient.

    Weine des Guts: Rot, Weiß und stets ein Genuss

    Insgesamt bewirtschaftet die Winzerfamilie 28 Hektar Land. Die Hauptrolle spielt hier die rote Rebsorte Teroldego. Sie nimmt siebzig Prozent der Fläche ein. Elisabetta Foradori sorgte mit leidenschaftlicher Selektion und Arbeit im Weinberg für deutlich gesteigerte Qualität. So verhalf sie Teroldego zu einem gänzlich neuen Ruf. Zwanzig Prozent der Rebfläche stehen unter der Weißweinrebe Manzoni Bianco und jeweils fünf Prozent unter Nosiola sowie Pinot Grigio.

    Insgesamt produzieren Emilio und seine Geschwister jährlich rund 160.000 Flaschen Wein. Im Keller des Hauses beweisen Tonamphoren, dass die Familie auch bei der Vinifikation und in der Reifezeit neue Wege geht. Sowohl Betontanks als auch Fässer aus Holz ergänzen das Angebot, das Emilio für seine Weine nutzt.

    Wenngleich Elisabetta Foradori als Pionierin, Revolutionärin und Visionärin des Trentino gilt, steht sie heute nicht mehr allein im Rampenlicht. Ihre Kinder führen die Familiengeschichte mit der gleichen Energie und Leidenschaft fort, gehen dabei jedoch ihren eigenen Weg. Von Foradori erwarten Genießer zu Recht große Tropfen.


  • Robert Parker Wine Advocate

    94 / 100 Punkte (bezieht sich auf Jahrgang: 2017)

    2017 Foradori • Teroldego Morei
    robertparker.com #240 Dec 2018
    Rating: 94 points
    Drink: 2020–2035
    price: $50

    This wine takes a little while to open, but it exhibits beautiful and radiant intensity once it has had a chance to settle in the glass. This 2017 Teroldego Morei (the grapes are fermented on the skins in amphorae) puts on quite a performance thanks to the sheer exuberance and energy of the bouquet. Black and plummy fruit are followed by spice, peppercorn, dried sage and tangy licorice. You also get softer tones of tilled earth and smoke. Bottle production is 12,000 strong.

    Wine Spectator

    91 / 100 Punkte (bezieht sich auf Jahrgang: 2016)

    A stylish, medium- to full-bodied red, with light, taut tannins creating a textured frame for the well-knit flavors of crushed black cherry and dried sage. Hints of sandalwood and woodsy spice linger on the finish. Drink now through 2026.

    James Suckling

    96 / 100 Punkte (bezieht sich auf Jahrgang: 2017)

    This draws you in on the first whiff with cement, thyme, blueberries, dried citrus, violets and pure lavender. The palate is incredibly agile and mineral, framing edgy, beautifully constructed tannins and racy, driving acidity. Full-bodied, but graceful and polished. So many citrus and spice undertones. Drink now or hold for a long time.

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Foradori Morei Teroldego 2018 **

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