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Lafage La Grande Cuvée Rosé Cotes du Roussillon 2019

Auf den Merkzettel

Steckbrief

Weinart
Roséwein
Land
Frankreich
Anbauregion
Languedoc-Roussillon
Weingut
Domaine Lafage
Rebsorte
Grenache gris, Grenache noir, Mourvèdre
Jahrgang
2019
Appellation
Cotes du Roussillon AOP
Geschmack
fruchtig-frisch
Trinkempfehlung
Bis zu 3 Jahre nach der Lese
Ausbau
Stahl + Holz
Temperatur
8-10 °C
Speiseempfehlung
Fisch, Meeresfrüchte, Asiatische Küche
Alkoholgehalt
13 % vol
Inhalt
0.75l
Verschlussart
Glaskorken
Artikelnummer
FR23061
Allergene
enthält Sulfite
  • Weinbeschreibung & Verkostungsnotiz
    • Heißes Südfrankreich
    • Frischer Genuss
    • Schiefer-Terroir

    Jean-Marc und Eliane Lafage bewirtschaften 160 Hektar Rebfläche im Süden Frankreichs rund um die Stadt Perpignan. Manche ihrer Weinberge liegen nur ein paar Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Andere finden sich an den Ausläufern der Pyrenäen. Viele Terroirs mit unterschiedlichen Bodenarten und Kleinklimas. Eine Vielfalt, die sich in Ihren Weinen widerspiegelt. Im Gegensatz zum bekannten Miraflors Rosé, der in Nähe zum Meer wächst, stammt der La Grande Cuvée Rosé von steilen Schieferhängen am Fuße des Gebirges.

    La Grande Cuvée Rosé – Lohn für harte Arbeit

    Das macht die Arbeit Jean-Marc und Eliane nicht einfach. Das Gelände ist unwegsam. Handarbeit bei Pflege und Lese ein Muss. Bei perfekter Reife ernten sie und ihr kleines Team die Trauben von Hand. In den frühen Morgenstunden, wenn die Früchte die größte Frische haben. Unabdingbar für einen Rosé mit Klasse. Der La Grande Rosé ist eine Cuvée aus siebzig Prozent Grenache gris und noir sowie dreißig Prozent Mourvèdre. Im Keller vereint Winzer Jean-Marc die drei Traubensorten zu einem perfekten Genusserlebnis.

    Überraschend anders – außergewöhnlich gut

    Ungewöhnlich für einen Rosé baut er einen kleinen Teil des Weins im Holz aus. Fünfzehn Prozent reifen in neuen Fässern aus französischer Eiche mit einem Volumen von 500 Litern. Im Geschmack macht sich das nicht wiirklich bemerkbar. In Kombination mit der Lagerung auf der Feinhefe verleiht es dem Wein aber eine überraschend dichte und elegante Struktur. Daneben beeindruckt er vor allem durch seine intensive Aromatik von Frucht und sein geschmeidiges Mundgefühl. Wirklich etwas Besondderes.

    Ein Rosé mit großer Klasse

    Der La Grande Cuvée Rosé Cotes du Roussillon zeigt sich in einer eleganten blassrosa Farbe. Sein Bukett ist beeindruckend fruchtig und intensiv. Da findet sich Aroma von reifer Walderdbeere, Pfirsich und Grapefruit. Das ganze umweht ein leichter Hauch von weißen Blüten. Am Gaumen hat der Wein eine ungewöhnlich dichte Struktur. Er ist cremig und saftig, lässt einem förmlich das Wasser im Mund zusammenlaufen. Frisch und fruchtig klingt der La Grande Cuvée Rosé im Finale lange nach.

    Ideal zu Sushi, Lachs, Rindfleisch-Carpaccio oder gebratenen Jakobsmuscheln.

  • Domaine Lafage
    Rond-point Mas Miraflors
    Mas Miraflors
    66000 Perpignan
    Frankreich

    • Extremes Terroir
    • Alte Reben
    • Gold über Gold

    In den Siebzigern erwarteten die französischen Bauern von ihren Söhnen, dass sie einmal das eigene Land und Gut übernehmen. Jean-Marc Lafage ist einer dieser Söhne. Er folgte seinem Vater Guy Lafage in den Weinberg. Zu jener Zeit bewirtschaftete die Familie Lafage in sechster Generation eine Parzelle in Maury. Die Enklave liegt zwischen dem Corbières-Massiv und den Pyrenäen im Weinbaugebiet Côtes du Roussillon-Villages. Sagenhaftes Terroir mit uralten Reben in Steillagen. Vater Guy erledigte alle Arbeiten von Hand. Jean-Marc liebte Maury. Früh vinifizierte er hier seinen ersten eigenen Lafage Wein. Aber das ist lange her. Heute liegt die Parzelle brach. Denn Jean-Marc verliebte sich in Eliane und verließ mit ihr seine Heimat.

    Wo auf der Welt ist das beste Terroir für Wein?

    Gemeinsam reisten sie viele Jahre durch die Neue Welt. Beide arbeiteten auf Weingütern in Kalifornien, Australien, Südafrika und Chile. Dort schnitten sie die Ruten, mulchten die Böden und bogen und banden die Reben am Draht in Form. Die Fahrgassen begrünten sie für die biologische Vielfalt mit Gräsern. Sie geizten die Triebe aus, was den Wuchs der übrigen Triebe stärkte. Dann zupften sie Blätter, um den Trauben Licht und Luft zu gönnen. Als letzten Energieschub schnitten sie kleingeratene Träublein ab.

    Der aufregendste Moment für das Winzerpaar war die Lese. Sie ernteten und selektierten die Trauben und brachten sie sorgfältig in den Keller. Hier entdeckte Eliane ihre Liebe zur Kellerarbeit. Schnell stellte sich heraus, wie talentiert sie ist. Heute bezeichnen sie alle als die Königin des Kellers. Jean-Marc ist der Mann mit der grünen Nase. Das gelingt ihm, weil er sich in die Rebe einfühlt. Kein Wunder, dass er das Image als Kultwinzer mit Geschmack weghat.

    Die Jahre in Übersee flogen dahin. Jean-Marc und Eliane sahen und lernten viel. Sie sagen „nachdem wir einige der besten Weinberge der Welt gesehen hatten, erkannten wir, dass unsere Heimat, das Roussillon, das Potenzial hat, zu den besten Terroirs der Welt zu zählen“. Sie reisten zurück. Denn guter Wein braucht gute Trauben. Aber gute Trauben wachsen nur in einem fantastischen Terroir.

    Lafage Weine sind ein Potpourri der Böden

    Ihre Reben wachsen im schroffen Vallée de I’Agly. Den Boden prägen schwarzer Mergel und Schiefer. Die Weinberge ragen hundertfünfzig bis vierhundert Meter in die Höhe und starke Nordwestwinde blasen durch die Trauben Grenache, Carignan, Syrah und Muscat. Hier entstehen unglaublich extraktreiche Rotweine wie der Bastide Miraflors Grande Réserve und Bastide Miraflors Vieilles Vignes.

    Als Kontrast zum Vallée de I’Agly entschieden sie sich für die flachen und kargen Weinberge in Perpignan-Méditerranée. Die Lagen zeichnen Flusskiesel, Schlick, Ton und Kalkstein. Durch die Hundertjahre alten Reben weht der Tramuntana Wind. Eliane und Jean-Marc vinifizieren Rosé aus den alten Edelreben Grenache Blanc, Grenache Gris und Mourvèdre.

    Weiter südlich, am Rande der Pyrenäen und der Grenze zu Spanien liegen ihre Weinberge in Pic du Canigou mit dem Terroir Les Aspres. Hier wurzeln in vierhundert Metern Höhe Carignan, Grenache, Muscat d’Alexandrie in Marmor und Schiefer. Die Reben wachsen in Buchform an Pfählen. Es herrschen heiße Sommer. Wobei auch hier der extreme Tramuntana Wind das Terroir abrundet. Dazu Jean-Marc's Rebenempathie. Fertig ist die Basis für Eliane, expressive Terroir-Weine zu kreieren.

    Weinkritiker im Goldrausch

    Es dauerte seine Zeit, bis die Weinkritiker und die Fachpresse die Lafage Weine genauer betrachteten. Aber seitdem regnet es Gold. Davor sahen es die beiden entspannt. Ihre Devise: Preise zeichnen den Weg und nicht das Ziel aus! Ihre lange Reise war der Weg. Das Roussillon das Ziel. Jean-Marc ist im letzten Jahrzehnt der meist ausgezeichnete unabhängige Winzer Frankreichs. Worte wie „Ich kann mir kein anderes Portfolio denken, das annähernd solch ein hohes Qualitätslevel erreicht. Außerdem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis dieser Weine erstaunlich.“ stammen aus dem Mund von Jeb Dunnuck von Robert Parker Wine Advocate. Dazu sagt der Winzer: „Natürlich bin ich stolz auf die Auszeichnungen, die ich bekomme. Das größte Ziel meiner Arbeit ist aber nicht, Preise zu gewinnen, sondern meinen Kunden das Beste zu bieten und harmonischen Trinkgenuss zu schaffen.“

    Noch heute erinnert sich Jean-Marc daran, wie er damals in der Parzelle in Maury mit seinem Vater Guy Trauben für seinen ersten eigenen Wein erntete. Die Siebzigerjahre. Eine Zeit des Umbruchs und der Beständigkeit. Sein Vater und seine Mutter blieben, auch wenn schon lange zu alt für die Arbeit im Weinberg. Heute öffnen sie Fremden die Türen zum Keller und kümmern sich um den Hofverkauf. Ferner begrüßen sie die Vision von Jean-Marc und Eliane, die Lafage Weine stärker in der Alten Welt zu positionieren. Er verspricht, die alte Parzelle wiederzubeleben. Gemeinsam mit Eliane und ihren beiden Kindern in achter Generation. Der Ort, wo seine Reise begann.


  • Robert Parker Wine Advocate

    92 / 100 Punkte (bezieht sich auf Jahrgang: 2017)

    „A vibrant yet powerful rosé that’s geared for the dinner table, the 2018 Grande Cuvée Rosé is 85% Grenache Gris and 15% Mourvèdre that was brought up in tank with a tiny amount fermented and aged in new 500-liter Burgundy barrels. It has a monster bouquet of wild strawberry, white flowers, and hints of cherries to go with a silky, seamless, just beautifully layered, silky style on the palate. With nice texture, concentration, yet also incredible purity, it will stand toe to toe with the best rosés from Bandol.“

    Jancis Robinson

    16,5 / 20 Punkte (bezieht sich auf Jahrgang: 2016)

    „Tasted blind. NHB. Frosted glass. Elegant but awkward shape. Very pale onion skin. Light brûléed mango on the nose. Quite savoury with high-wire acidity, and very very faintly sketched tropical fruit. This is pretty good stuff. Real spine and savour. Almost wholewheat. Grapefruit citrus with a pithiness and sorrel leaf that lingers on the finish. There is real length here. Bravo!“

    Jeb Dunnuck

    92 / 100 Punkte (bezieht sich auf Jahrgang: 2018)

    „A vibrant yet powerful rosé that’s geared for the dinner table, the 2018 Grande Cuvée Rosé is 85% Grenache Gris and 15% Mourvèdre that was brought up in tank with a tiny amount fermented and aged in new 500-liter Burgundy barrels. It has a monster bouquet of wild strawberry, white flowers, and hints of cherries to go with a silky, seamless, just beautifully layered, silky style on the palate. With nice texture, concentration, yet also incredible purity, it will stand toe to toe with the best rosés from Bandol.“

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Lafage La Grande Cuvée Rosé Cotes du Roussillon 2019

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